23. Februar 2026
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Das Unternehmen gibt sich zuversichtlich, die Ziele f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2024 zu erreichen. Gleichzeitig sei das Gesch\u00e4ftsumfeld unver\u00e4ndert herausfordernd, denn es bestehen eine Reihe von Unw\u00e4gbarkeiten, hei\u00dft es. Hierzu z\u00e4hlen geopolitische Risiken in Europa, dem Nahen Osten und anderen Regionen der Welt. Materialengp\u00e4sse und Probleme in den weltweiten Lieferketten, die sich durch milit\u00e4rische Aktionen auf wichtigen Handelsrouten ergeben k\u00f6nnten, bleiben ein Unsicherheitsfaktor. <\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr 2024 prognostiziert das Unternehmen f\u00fcr den Konzern eine EBITDA-Marge von 9,8 bis 10,3 Prozent (2023: 9,7 Prozent). F\u00fcr die dritte Zielgr\u00f6\u00dfe, den ROCE, erwartet Krones im laufenden Jahr eine Steigerung auf 17 bis 19 Prozent (2023: 16,3 Prozent).\u00a0Alle f\u00fcr 2024 prognostizierten Werte beinhalten die Effekte aus der Akquisition der Netstal Maschinen AG, die seit dem 28. M\u00e4rz 2024 im Segment \u201eAbf\u00fcll- und Verpackungs-technologie\u201c konsolidiert wird.<\/p>\n","post_title":"Krones mit positiver Entwicklung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krones-mit-positiver-entwicklung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 11:53:49","post_modified_gmt":"2024-07-31 09:53:49","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45693","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erh\u00f6hte sich im ersten Halbjahr um 15,3 Prozent auf 185,7 Millionen Euro. Daraus ergibt sich eine EBT-Marge von 7,3 Prozent (Vorjahr: 6,9 Prozent). Krones erwirtschaftete in den ersten beiden Quartalen 2024 ein im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 Prozent h\u00f6heres Konzernergebnis von 135,0 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n

Das Unternehmen gibt sich zuversichtlich, die Ziele f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2024 zu erreichen. Gleichzeitig sei das Gesch\u00e4ftsumfeld unver\u00e4ndert herausfordernd, denn es bestehen eine Reihe von Unw\u00e4gbarkeiten, hei\u00dft es. Hierzu z\u00e4hlen geopolitische Risiken in Europa, dem Nahen Osten und anderen Regionen der Welt. Materialengp\u00e4sse und Probleme in den weltweiten Lieferketten, die sich durch milit\u00e4rische Aktionen auf wichtigen Handelsrouten ergeben k\u00f6nnten, bleiben ein Unsicherheitsfaktor. <\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr 2024 prognostiziert das Unternehmen f\u00fcr den Konzern eine EBITDA-Marge von 9,8 bis 10,3 Prozent (2023: 9,7 Prozent). F\u00fcr die dritte Zielgr\u00f6\u00dfe, den ROCE, erwartet Krones im laufenden Jahr eine Steigerung auf 17 bis 19 Prozent (2023: 16,3 Prozent).\u00a0Alle f\u00fcr 2024 prognostizierten Werte beinhalten die Effekte aus der Akquisition der Netstal Maschinen AG, die seit dem 28. M\u00e4rz 2024 im Segment \u201eAbf\u00fcll- und Verpackungs-technologie\u201c konsolidiert wird.<\/p>\n","post_title":"Krones mit positiver Entwicklung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krones-mit-positiver-entwicklung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 11:53:49","post_modified_gmt":"2024-07-31 09:53:49","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45693","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Aufgrund der gestiegenen Effizienz verbesserte sich die Ertragskraft im ersten Halbjahr 2024 trotz hoher Personal- und Materialkosten, so das Unternehmen. Von Januar bis Juni kletterte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahr um 15,7 Prozent von 221,4 auf 256,2 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge stieg von 9,5  auf 10,0 Prozent. <\/p>\n\n\n\n

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erh\u00f6hte sich im ersten Halbjahr um 15,3 Prozent auf 185,7 Millionen Euro. Daraus ergibt sich eine EBT-Marge von 7,3 Prozent (Vorjahr: 6,9 Prozent). Krones erwirtschaftete in den ersten beiden Quartalen 2024 ein im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 Prozent h\u00f6heres Konzernergebnis von 135,0 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n

Das Unternehmen gibt sich zuversichtlich, die Ziele f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2024 zu erreichen. Gleichzeitig sei das Gesch\u00e4ftsumfeld unver\u00e4ndert herausfordernd, denn es bestehen eine Reihe von Unw\u00e4gbarkeiten, hei\u00dft es. Hierzu z\u00e4hlen geopolitische Risiken in Europa, dem Nahen Osten und anderen Regionen der Welt. Materialengp\u00e4sse und Probleme in den weltweiten Lieferketten, die sich durch milit\u00e4rische Aktionen auf wichtigen Handelsrouten ergeben k\u00f6nnten, bleiben ein Unsicherheitsfaktor. <\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr 2024 prognostiziert das Unternehmen f\u00fcr den Konzern eine EBITDA-Marge von 9,8 bis 10,3 Prozent (2023: 9,7 Prozent). F\u00fcr die dritte Zielgr\u00f6\u00dfe, den ROCE, erwartet Krones im laufenden Jahr eine Steigerung auf 17 bis 19 Prozent (2023: 16,3 Prozent).\u00a0Alle f\u00fcr 2024 prognostizierten Werte beinhalten die Effekte aus der Akquisition der Netstal Maschinen AG, die seit dem 28. M\u00e4rz 2024 im Segment \u201eAbf\u00fcll- und Verpackungs-technologie\u201c konsolidiert wird.<\/p>\n","post_title":"Krones mit positiver Entwicklung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krones-mit-positiver-entwicklung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 11:53:49","post_modified_gmt":"2024-07-31 09:53:49","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45693","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Der Anlagenbauer Krones meldet f\u00fcr das erste Halbjahr 2024 ein Umsatzwachstum von 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 2,56 Milliarden Euro. Nach einem guten ersten Quartal habe sich die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von Krones auch von April bis Juni 2024 weiter positiv entwickelt, hei\u00dft es. Der Auftragseingang \u00fcbertraf mit 1,31 Milliarden Euro den bereits hohen Vorjahreswert um 2,9 Prozent. Damit sei die Ordert\u00e4tigkeit der Kunden in den ersten beiden Quartalen 2024 auf sehr hohem Niveau geblieben.<\/p>\n\n\n\n

Aufgrund der gestiegenen Effizienz verbesserte sich die Ertragskraft im ersten Halbjahr 2024 trotz hoher Personal- und Materialkosten, so das Unternehmen. Von Januar bis Juni kletterte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahr um 15,7 Prozent von 221,4 auf 256,2 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge stieg von 9,5  auf 10,0 Prozent. <\/p>\n\n\n\n

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erh\u00f6hte sich im ersten Halbjahr um 15,3 Prozent auf 185,7 Millionen Euro. Daraus ergibt sich eine EBT-Marge von 7,3 Prozent (Vorjahr: 6,9 Prozent). Krones erwirtschaftete in den ersten beiden Quartalen 2024 ein im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 Prozent h\u00f6heres Konzernergebnis von 135,0 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n

Das Unternehmen gibt sich zuversichtlich, die Ziele f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2024 zu erreichen. Gleichzeitig sei das Gesch\u00e4ftsumfeld unver\u00e4ndert herausfordernd, denn es bestehen eine Reihe von Unw\u00e4gbarkeiten, hei\u00dft es. Hierzu z\u00e4hlen geopolitische Risiken in Europa, dem Nahen Osten und anderen Regionen der Welt. Materialengp\u00e4sse und Probleme in den weltweiten Lieferketten, die sich durch milit\u00e4rische Aktionen auf wichtigen Handelsrouten ergeben k\u00f6nnten, bleiben ein Unsicherheitsfaktor. <\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr 2024 prognostiziert das Unternehmen f\u00fcr den Konzern eine EBITDA-Marge von 9,8 bis 10,3 Prozent (2023: 9,7 Prozent). F\u00fcr die dritte Zielgr\u00f6\u00dfe, den ROCE, erwartet Krones im laufenden Jahr eine Steigerung auf 17 bis 19 Prozent (2023: 16,3 Prozent).\u00a0Alle f\u00fcr 2024 prognostizierten Werte beinhalten die Effekte aus der Akquisition der Netstal Maschinen AG, die seit dem 28. M\u00e4rz 2024 im Segment \u201eAbf\u00fcll- und Verpackungs-technologie\u201c konsolidiert wird.<\/p>\n","post_title":"Krones mit positiver Entwicklung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krones-mit-positiver-entwicklung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 11:53:49","post_modified_gmt":"2024-07-31 09:53:49","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45693","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Unsere Gespr\u00e4chspartner:<\/h2>\n\n\n\n

Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

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Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Unsere Gespr\u00e4chspartner:<\/h2>\n\n\n\n

Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Unsere Gespr\u00e4chspartner:<\/h2>\n\n\n\n

Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Unsere Gespr\u00e4chspartner:<\/h2>\n\n\n\n

Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News<\/em>: Was sind die aktuellen Design-Trends?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Molvali:<\/strong> Auch die inhaltliche Ebene wird immer wichtiger. Eine Marke muss heute eine Haltung, eine Aussage zu Themen kommunizieren, mit denen sich die Menschen identifizieren k\u00f6nnen. Die Zielgruppenansprache ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Supermarkt steht die inhaltliche Ebene nicht direkt im Vordergrund, hier z\u00e4hlt die Markenoptik. Im Internet ist eine Marke durch einen starken Inhalt zu finden. Gestaltung l\u00e4sst sich eben schwer googeln, Geschichten schon.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was sind die aktuellen Design-Trends?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Carstens:<\/strong> Fr\u00fcher gab es den einen Markenauftritt, einheitlich und klar, der in allen Vertriebs- und Kommunikationskan\u00e4len funktioniert hat. Heute d\u00fcrfen Marken nicht mehr so starr agieren, m\u00fcssen deutlich flexibler sein. Sie d\u00fcrfen nicht \u00fcberall gleich aussehen, m\u00fcssen sich aber \u00fcber alle Touchpoints hinweg gleich anf\u00fchlen. Wir m\u00fcssen heute in Social Media, POS, TV oder beispielsweise Print \u00fcberall unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und flexibel mit einer Marke und mit den Markenelementen agieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Auch die inhaltliche Ebene wird immer wichtiger. Eine Marke muss heute eine Haltung, eine Aussage zu Themen kommunizieren, mit denen sich die Menschen identifizieren k\u00f6nnen. Die Zielgruppenansprache ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Supermarkt steht die inhaltliche Ebene nicht direkt im Vordergrund, hier z\u00e4hlt die Markenoptik. Im Internet ist eine Marke durch einen starken Inhalt zu finden. Gestaltung l\u00e4sst sich eben schwer googeln, Geschichten schon.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was sind die aktuellen Design-Trends?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Carstens:<\/strong> Fr\u00fcher gab es den einen Markenauftritt, einheitlich und klar, der in allen Vertriebs- und Kommunikationskan\u00e4len funktioniert hat. Heute d\u00fcrfen Marken nicht mehr so starr agieren, m\u00fcssen deutlich flexibler sein. Sie d\u00fcrfen nicht \u00fcberall gleich aussehen, m\u00fcssen sich aber \u00fcber alle Touchpoints hinweg gleich anf\u00fchlen. Wir m\u00fcssen heute in Social Media, POS, TV oder beispielsweise Print \u00fcberall unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und flexibel mit einer Marke und mit den Markenelementen agieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Auch die inhaltliche Ebene wird immer wichtiger. Eine Marke muss heute eine Haltung, eine Aussage zu Themen kommunizieren, mit denen sich die Menschen identifizieren k\u00f6nnen. Die Zielgruppenansprache ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Supermarkt steht die inhaltliche Ebene nicht direkt im Vordergrund, hier z\u00e4hlt die Markenoptik. Im Internet ist eine Marke durch einen starken Inhalt zu finden. Gestaltung l\u00e4sst sich eben schwer googeln, Geschichten schon.<\/p>\n\n\n\n

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Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Das Packaging von Veltins Hellem Lager wurde von der Hamburger Agentur Mutabor entwickelt. (Produktfotos: Veltins)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

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Carstens:<\/strong> Fr\u00fcher gab es den einen Markenauftritt, einheitlich und klar, der in allen Vertriebs- und Kommunikationskan\u00e4len funktioniert hat. Heute d\u00fcrfen Marken nicht mehr so starr agieren, m\u00fcssen deutlich flexibler sein. Sie d\u00fcrfen nicht \u00fcberall gleich aussehen, m\u00fcssen sich aber \u00fcber alle Touchpoints hinweg gleich anf\u00fchlen. Wir m\u00fcssen heute in Social Media, POS, TV oder beispielsweise Print \u00fcberall unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und flexibel mit einer Marke und mit den Markenelementen agieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n

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Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Unsere Gespr\u00e4chspartner:<\/h2>\n\n\n\n

Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Carstens:<\/strong> Als Start-up eine neue Marke in einer Nische zu starten, ist heute einfacher als fr\u00fcher. Aber eine neue Marke f\u00fcr eine breite Zielgruppe ganzheitlich gro\u00df und erfolgreich zu machen, ist deutlich schwieriger geworden. Es reicht nicht mehr aus, eine gro\u00dfe Plakat- und TV-Kampagne zu machen, man muss viel mehr in die Breite gehen, braucht deutlich mehr Power, mehr Kapital und starke Vertriebspartner.<\/p>\n\n\n\n

\"Foto
Das Packaging von Veltins Hellem Lager wurde von der Hamburger Agentur Mutabor entwickelt. (Produktfotos: Veltins)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was muss heute ein guter Markenauftritt mitbringen? Wie hat sich das \u00fcber die letzten Jahre ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Fr\u00fcher gab es den einen Markenauftritt, einheitlich und klar, der in allen Vertriebs- und Kommunikationskan\u00e4len funktioniert hat. Heute d\u00fcrfen Marken nicht mehr so starr agieren, m\u00fcssen deutlich flexibler sein. Sie d\u00fcrfen nicht \u00fcberall gleich aussehen, m\u00fcssen sich aber \u00fcber alle Touchpoints hinweg gleich anf\u00fchlen. Wir m\u00fcssen heute in Social Media, POS, TV oder beispielsweise Print \u00fcberall unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und flexibel mit einer Marke und mit den Markenelementen agieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Auch die inhaltliche Ebene wird immer wichtiger. Eine Marke muss heute eine Haltung, eine Aussage zu Themen kommunizieren, mit denen sich die Menschen identifizieren k\u00f6nnen. Die Zielgruppenansprache ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Supermarkt steht die inhaltliche Ebene nicht direkt im Vordergrund, hier z\u00e4hlt die Markenoptik. Im Internet ist eine Marke durch einen starken Inhalt zu finden. Gestaltung l\u00e4sst sich eben schwer googeln, Geschichten schon.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was sind die aktuellen Design-Trends?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News<\/em>: Ist es heute leichter oder schwieriger, eine neue Marke zu kreieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Als Start-up eine neue Marke in einer Nische zu starten, ist heute einfacher als fr\u00fcher. Aber eine neue Marke f\u00fcr eine breite Zielgruppe ganzheitlich gro\u00df und erfolgreich zu machen, ist deutlich schwieriger geworden. Es reicht nicht mehr aus, eine gro\u00dfe Plakat- und TV-Kampagne zu machen, man muss viel mehr in die Breite gehen, braucht deutlich mehr Power, mehr Kapital und starke Vertriebspartner.<\/p>\n\n\n\n

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Das Packaging von Veltins Hellem Lager wurde von der Hamburger Agentur Mutabor entwickelt. (Produktfotos: Veltins)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was muss heute ein guter Markenauftritt mitbringen? Wie hat sich das \u00fcber die letzten Jahre ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Fr\u00fcher gab es den einen Markenauftritt, einheitlich und klar, der in allen Vertriebs- und Kommunikationskan\u00e4len funktioniert hat. Heute d\u00fcrfen Marken nicht mehr so starr agieren, m\u00fcssen deutlich flexibler sein. Sie d\u00fcrfen nicht \u00fcberall gleich aussehen, m\u00fcssen sich aber \u00fcber alle Touchpoints hinweg gleich anf\u00fchlen. Wir m\u00fcssen heute in Social Media, POS, TV oder beispielsweise Print \u00fcberall unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und flexibel mit einer Marke und mit den Markenelementen agieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Auch die inhaltliche Ebene wird immer wichtiger. Eine Marke muss heute eine Haltung, eine Aussage zu Themen kommunizieren, mit denen sich die Menschen identifizieren k\u00f6nnen. Die Zielgruppenansprache ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Supermarkt steht die inhaltliche Ebene nicht direkt im Vordergrund, hier z\u00e4hlt die Markenoptik. Im Internet ist eine Marke durch einen starken Inhalt zu finden. Gestaltung l\u00e4sst sich eben schwer googeln, Geschichten schon.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was sind die aktuellen Design-Trends?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Unsere Gespr\u00e4chspartner:<\/h2>\n\n\n\n

Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Molvali:<\/strong> Herausfordernd war auf der einen Seite der ambitionierte Zeitplan, den wir f\u00fcr die Entwicklung der Flasche, des Kastens und des Sixpacks hatten, auf der anderen Seite die Gestaltung, bei der die Traditionsmarke neu interpretiert wurde. Die Marke Veltins sollte dabei erhalten, jedoch ein St\u00fcck weit modernisiert werden. Wir wollten etwas kreieren, was neu ist, mit dem Gef\u00fchl, es war schon immer da und ist nicht fremd. Wir haben dazu das Veltins-Wappen dekonstruiert und aus dem Kern der Marke etwas Neues kreiert. Zus\u00e4tzlich mussten wir beachten, dass die Kommunikation und Markenwelt mit der Produktausstattung einhergehen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Ist es heute leichter oder schwieriger, eine neue Marke zu kreieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Als Start-up eine neue Marke in einer Nische zu starten, ist heute einfacher als fr\u00fcher. Aber eine neue Marke f\u00fcr eine breite Zielgruppe ganzheitlich gro\u00df und erfolgreich zu machen, ist deutlich schwieriger geworden. Es reicht nicht mehr aus, eine gro\u00dfe Plakat- und TV-Kampagne zu machen, man muss viel mehr in die Breite gehen, braucht deutlich mehr Power, mehr Kapital und starke Vertriebspartner.<\/p>\n\n\n\n

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Das Packaging von Veltins Hellem Lager wurde von der Hamburger Agentur Mutabor entwickelt. (Produktfotos: Veltins)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was muss heute ein guter Markenauftritt mitbringen? Wie hat sich das \u00fcber die letzten Jahre ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Fr\u00fcher gab es den einen Markenauftritt, einheitlich und klar, der in allen Vertriebs- und Kommunikationskan\u00e4len funktioniert hat. Heute d\u00fcrfen Marken nicht mehr so starr agieren, m\u00fcssen deutlich flexibler sein. Sie d\u00fcrfen nicht \u00fcberall gleich aussehen, m\u00fcssen sich aber \u00fcber alle Touchpoints hinweg gleich anf\u00fchlen. Wir m\u00fcssen heute in Social Media, POS, TV oder beispielsweise Print \u00fcberall unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und flexibel mit einer Marke und mit den Markenelementen agieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Auch die inhaltliche Ebene wird immer wichtiger. Eine Marke muss heute eine Haltung, eine Aussage zu Themen kommunizieren, mit denen sich die Menschen identifizieren k\u00f6nnen. Die Zielgruppenansprache ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Supermarkt steht die inhaltliche Ebene nicht direkt im Vordergrund, hier z\u00e4hlt die Markenoptik. Im Internet ist eine Marke durch einen starken Inhalt zu finden. Gestaltung l\u00e4sst sich eben schwer googeln, Geschichten schon.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was sind die aktuellen Design-Trends?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Unsere Gespr\u00e4chspartner:<\/h2>\n\n\n\n

Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News:<\/em> Was waren dabei die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Herausfordernd war auf der einen Seite der ambitionierte Zeitplan, den wir f\u00fcr die Entwicklung der Flasche, des Kastens und des Sixpacks hatten, auf der anderen Seite die Gestaltung, bei der die Traditionsmarke neu interpretiert wurde. Die Marke Veltins sollte dabei erhalten, jedoch ein St\u00fcck weit modernisiert werden. Wir wollten etwas kreieren, was neu ist, mit dem Gef\u00fchl, es war schon immer da und ist nicht fremd. Wir haben dazu das Veltins-Wappen dekonstruiert und aus dem Kern der Marke etwas Neues kreiert. Zus\u00e4tzlich mussten wir beachten, dass die Kommunikation und Markenwelt mit der Produktausstattung einhergehen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Ist es heute leichter oder schwieriger, eine neue Marke zu kreieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Als Start-up eine neue Marke in einer Nische zu starten, ist heute einfacher als fr\u00fcher. Aber eine neue Marke f\u00fcr eine breite Zielgruppe ganzheitlich gro\u00df und erfolgreich zu machen, ist deutlich schwieriger geworden. Es reicht nicht mehr aus, eine gro\u00dfe Plakat- und TV-Kampagne zu machen, man muss viel mehr in die Breite gehen, braucht deutlich mehr Power, mehr Kapital und starke Vertriebspartner.<\/p>\n\n\n\n

\"Foto
Das Packaging von Veltins Hellem Lager wurde von der Hamburger Agentur Mutabor entwickelt. (Produktfotos: Veltins)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was muss heute ein guter Markenauftritt mitbringen? Wie hat sich das \u00fcber die letzten Jahre ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Fr\u00fcher gab es den einen Markenauftritt, einheitlich und klar, der in allen Vertriebs- und Kommunikationskan\u00e4len funktioniert hat. Heute d\u00fcrfen Marken nicht mehr so starr agieren, m\u00fcssen deutlich flexibler sein. Sie d\u00fcrfen nicht \u00fcberall gleich aussehen, m\u00fcssen sich aber \u00fcber alle Touchpoints hinweg gleich anf\u00fchlen. Wir m\u00fcssen heute in Social Media, POS, TV oder beispielsweise Print \u00fcberall unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und flexibel mit einer Marke und mit den Markenelementen agieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Auch die inhaltliche Ebene wird immer wichtiger. Eine Marke muss heute eine Haltung, eine Aussage zu Themen kommunizieren, mit denen sich die Menschen identifizieren k\u00f6nnen. Die Zielgruppenansprache ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Supermarkt steht die inhaltliche Ebene nicht direkt im Vordergrund, hier z\u00e4hlt die Markenoptik. Im Internet ist eine Marke durch einen starken Inhalt zu finden. Gestaltung l\u00e4sst sich eben schwer googeln, Geschichten schon.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was sind die aktuellen Design-Trends?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Unsere Gespr\u00e4chspartner:<\/h2>\n\n\n\n

Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Carstens:<\/strong> Wir hatten einen gro\u00dfen Gestaltungsspielraum. Die Aufgabenstellung war, eine neue Marke zu kreieren, bei der die Verwandtschaft zum klassischen Veltins Pilsener gegeben sein sollte; keine komplett neue Marke oder Submarke also. Au\u00dferdem sollte das neue Produkt der Erwartungshaltung von jungen Konsumenten, die gerne internationale Lagerbiere trinken, gerecht werden. Wir haben anfangs sehr viele unterschiedliche Entw\u00fcrfe gemacht und uns dann gemeinsam mit Veltins sehr schnell dem finalen Design gen\u00e4hert.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was waren dabei die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Herausfordernd war auf der einen Seite der ambitionierte Zeitplan, den wir f\u00fcr die Entwicklung der Flasche, des Kastens und des Sixpacks hatten, auf der anderen Seite die Gestaltung, bei der die Traditionsmarke neu interpretiert wurde. Die Marke Veltins sollte dabei erhalten, jedoch ein St\u00fcck weit modernisiert werden. Wir wollten etwas kreieren, was neu ist, mit dem Gef\u00fchl, es war schon immer da und ist nicht fremd. Wir haben dazu das Veltins-Wappen dekonstruiert und aus dem Kern der Marke etwas Neues kreiert. Zus\u00e4tzlich mussten wir beachten, dass die Kommunikation und Markenwelt mit der Produktausstattung einhergehen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Ist es heute leichter oder schwieriger, eine neue Marke zu kreieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Als Start-up eine neue Marke in einer Nische zu starten, ist heute einfacher als fr\u00fcher. Aber eine neue Marke f\u00fcr eine breite Zielgruppe ganzheitlich gro\u00df und erfolgreich zu machen, ist deutlich schwieriger geworden. Es reicht nicht mehr aus, eine gro\u00dfe Plakat- und TV-Kampagne zu machen, man muss viel mehr in die Breite gehen, braucht deutlich mehr Power, mehr Kapital und starke Vertriebspartner.<\/p>\n\n\n\n

\"Foto
Das Packaging von Veltins Hellem Lager wurde von der Hamburger Agentur Mutabor entwickelt. (Produktfotos: Veltins)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was muss heute ein guter Markenauftritt mitbringen? Wie hat sich das \u00fcber die letzten Jahre ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Fr\u00fcher gab es den einen Markenauftritt, einheitlich und klar, der in allen Vertriebs- und Kommunikationskan\u00e4len funktioniert hat. Heute d\u00fcrfen Marken nicht mehr so starr agieren, m\u00fcssen deutlich flexibler sein. Sie d\u00fcrfen nicht \u00fcberall gleich aussehen, m\u00fcssen sich aber \u00fcber alle Touchpoints hinweg gleich anf\u00fchlen. Wir m\u00fcssen heute in Social Media, POS, TV oder beispielsweise Print \u00fcberall unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und flexibel mit einer Marke und mit den Markenelementen agieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Auch die inhaltliche Ebene wird immer wichtiger. Eine Marke muss heute eine Haltung, eine Aussage zu Themen kommunizieren, mit denen sich die Menschen identifizieren k\u00f6nnen. Die Zielgruppenansprache ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Supermarkt steht die inhaltliche Ebene nicht direkt im Vordergrund, hier z\u00e4hlt die Markenoptik. Im Internet ist eine Marke durch einen starken Inhalt zu finden. Gestaltung l\u00e4sst sich eben schwer googeln, Geschichten schon.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was sind die aktuellen Design-Trends?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News<\/em>: Sie haben unter anderem das Packaging von Veltins Hellem Lager entwickelt. Dabei sollte die angestammte Pilsmarke neu interpretiert werden. Wie kreativ durften Sie sein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir hatten einen gro\u00dfen Gestaltungsspielraum. Die Aufgabenstellung war, eine neue Marke zu kreieren, bei der die Verwandtschaft zum klassischen Veltins Pilsener gegeben sein sollte; keine komplett neue Marke oder Submarke also. Au\u00dferdem sollte das neue Produkt der Erwartungshaltung von jungen Konsumenten, die gerne internationale Lagerbiere trinken, gerecht werden. Wir haben anfangs sehr viele unterschiedliche Entw\u00fcrfe gemacht und uns dann gemeinsam mit Veltins sehr schnell dem finalen Design gen\u00e4hert.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was waren dabei die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Herausfordernd war auf der einen Seite der ambitionierte Zeitplan, den wir f\u00fcr die Entwicklung der Flasche, des Kastens und des Sixpacks hatten, auf der anderen Seite die Gestaltung, bei der die Traditionsmarke neu interpretiert wurde. Die Marke Veltins sollte dabei erhalten, jedoch ein St\u00fcck weit modernisiert werden. Wir wollten etwas kreieren, was neu ist, mit dem Gef\u00fchl, es war schon immer da und ist nicht fremd. Wir haben dazu das Veltins-Wappen dekonstruiert und aus dem Kern der Marke etwas Neues kreiert. Zus\u00e4tzlich mussten wir beachten, dass die Kommunikation und Markenwelt mit der Produktausstattung einhergehen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Ist es heute leichter oder schwieriger, eine neue Marke zu kreieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Als Start-up eine neue Marke in einer Nische zu starten, ist heute einfacher als fr\u00fcher. Aber eine neue Marke f\u00fcr eine breite Zielgruppe ganzheitlich gro\u00df und erfolgreich zu machen, ist deutlich schwieriger geworden. Es reicht nicht mehr aus, eine gro\u00dfe Plakat- und TV-Kampagne zu machen, man muss viel mehr in die Breite gehen, braucht deutlich mehr Power, mehr Kapital und starke Vertriebspartner.<\/p>\n\n\n\n

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Das Packaging von Veltins Hellem Lager wurde von der Hamburger Agentur Mutabor entwickelt. (Produktfotos: Veltins)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was muss heute ein guter Markenauftritt mitbringen? Wie hat sich das \u00fcber die letzten Jahre ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Fr\u00fcher gab es den einen Markenauftritt, einheitlich und klar, der in allen Vertriebs- und Kommunikationskan\u00e4len funktioniert hat. Heute d\u00fcrfen Marken nicht mehr so starr agieren, m\u00fcssen deutlich flexibler sein. Sie d\u00fcrfen nicht \u00fcberall gleich aussehen, m\u00fcssen sich aber \u00fcber alle Touchpoints hinweg gleich anf\u00fchlen. Wir m\u00fcssen heute in Social Media, POS, TV oder beispielsweise Print \u00fcberall unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und flexibel mit einer Marke und mit den Markenelementen agieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Auch die inhaltliche Ebene wird immer wichtiger. Eine Marke muss heute eine Haltung, eine Aussage zu Themen kommunizieren, mit denen sich die Menschen identifizieren k\u00f6nnen. Die Zielgruppenansprache ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Supermarkt steht die inhaltliche Ebene nicht direkt im Vordergrund, hier z\u00e4hlt die Markenoptik. Im Internet ist eine Marke durch einen starken Inhalt zu finden. Gestaltung l\u00e4sst sich eben schwer googeln, Geschichten schon.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was sind die aktuellen Design-Trends?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Unsere Gespr\u00e4chspartner:<\/h2>\n\n\n\n

Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Carstens:<\/strong> Wir hatten einen gro\u00dfen Gestaltungsspielraum. Die Aufgabenstellung war, eine neue Marke zu kreieren, bei der die Verwandtschaft zum klassischen Veltins Pilsener gegeben sein sollte; keine komplett neue Marke oder Submarke also. Au\u00dferdem sollte das neue Produkt der Erwartungshaltung von jungen Konsumenten, die gerne internationale Lagerbiere trinken, gerecht werden. Wir haben anfangs sehr viele unterschiedliche Entw\u00fcrfe gemacht und uns dann gemeinsam mit Veltins sehr schnell dem finalen Design gen\u00e4hert.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was waren dabei die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Herausfordernd war auf der einen Seite der ambitionierte Zeitplan, den wir f\u00fcr die Entwicklung der Flasche, des Kastens und des Sixpacks hatten, auf der anderen Seite die Gestaltung, bei der die Traditionsmarke neu interpretiert wurde. Die Marke Veltins sollte dabei erhalten, jedoch ein St\u00fcck weit modernisiert werden. Wir wollten etwas kreieren, was neu ist, mit dem Gef\u00fchl, es war schon immer da und ist nicht fremd. Wir haben dazu das Veltins-Wappen dekonstruiert und aus dem Kern der Marke etwas Neues kreiert. Zus\u00e4tzlich mussten wir beachten, dass die Kommunikation und Markenwelt mit der Produktausstattung einhergehen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Ist es heute leichter oder schwieriger, eine neue Marke zu kreieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Als Start-up eine neue Marke in einer Nische zu starten, ist heute einfacher als fr\u00fcher. Aber eine neue Marke f\u00fcr eine breite Zielgruppe ganzheitlich gro\u00df und erfolgreich zu machen, ist deutlich schwieriger geworden. Es reicht nicht mehr aus, eine gro\u00dfe Plakat- und TV-Kampagne zu machen, man muss viel mehr in die Breite gehen, braucht deutlich mehr Power, mehr Kapital und starke Vertriebspartner.<\/p>\n\n\n\n

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Das Packaging von Veltins Hellem Lager wurde von der Hamburger Agentur Mutabor entwickelt. (Produktfotos: Veltins)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was muss heute ein guter Markenauftritt mitbringen? Wie hat sich das \u00fcber die letzten Jahre ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Fr\u00fcher gab es den einen Markenauftritt, einheitlich und klar, der in allen Vertriebs- und Kommunikationskan\u00e4len funktioniert hat. Heute d\u00fcrfen Marken nicht mehr so starr agieren, m\u00fcssen deutlich flexibler sein. Sie d\u00fcrfen nicht \u00fcberall gleich aussehen, m\u00fcssen sich aber \u00fcber alle Touchpoints hinweg gleich anf\u00fchlen. Wir m\u00fcssen heute in Social Media, POS, TV oder beispielsweise Print \u00fcberall unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und flexibel mit einer Marke und mit den Markenelementen agieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Auch die inhaltliche Ebene wird immer wichtiger. Eine Marke muss heute eine Haltung, eine Aussage zu Themen kommunizieren, mit denen sich die Menschen identifizieren k\u00f6nnen. Die Zielgruppenansprache ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Supermarkt steht die inhaltliche Ebene nicht direkt im Vordergrund, hier z\u00e4hlt die Markenoptik. Im Internet ist eine Marke durch einen starken Inhalt zu finden. Gestaltung l\u00e4sst sich eben schwer googeln, Geschichten schon.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was sind die aktuellen Design-Trends?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Unsere Gespr\u00e4chspartner:<\/h2>\n\n\n\n

Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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\"Foto
Ipek Molvali leitet gemeinsam mit Creative Director Moritz Carsten die Packaging Unit bei Mutabor, Deutschlands gr\u00f6\u00dfter, unabh\u00e4ngiger 360\u00b0 Designagentur und Markenberatung. Gemeinsam mit ihrem Team entwickeln sie ganzheitliche Branding- und Packaging-Konzepte. (Foto: Mutabor)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n
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Getr\u00e4nke News<\/em>: Sie haben unter anderem das Packaging von Veltins Hellem Lager entwickelt. Dabei sollte die angestammte Pilsmarke neu interpretiert werden. Wie kreativ durften Sie sein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir hatten einen gro\u00dfen Gestaltungsspielraum. Die Aufgabenstellung war, eine neue Marke zu kreieren, bei der die Verwandtschaft zum klassischen Veltins Pilsener gegeben sein sollte; keine komplett neue Marke oder Submarke also. Au\u00dferdem sollte das neue Produkt der Erwartungshaltung von jungen Konsumenten, die gerne internationale Lagerbiere trinken, gerecht werden. Wir haben anfangs sehr viele unterschiedliche Entw\u00fcrfe gemacht und uns dann gemeinsam mit Veltins sehr schnell dem finalen Design gen\u00e4hert.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was waren dabei die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Herausfordernd war auf der einen Seite der ambitionierte Zeitplan, den wir f\u00fcr die Entwicklung der Flasche, des Kastens und des Sixpacks hatten, auf der anderen Seite die Gestaltung, bei der die Traditionsmarke neu interpretiert wurde. Die Marke Veltins sollte dabei erhalten, jedoch ein St\u00fcck weit modernisiert werden. Wir wollten etwas kreieren, was neu ist, mit dem Gef\u00fchl, es war schon immer da und ist nicht fremd. Wir haben dazu das Veltins-Wappen dekonstruiert und aus dem Kern der Marke etwas Neues kreiert. Zus\u00e4tzlich mussten wir beachten, dass die Kommunikation und Markenwelt mit der Produktausstattung einhergehen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Ist es heute leichter oder schwieriger, eine neue Marke zu kreieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Als Start-up eine neue Marke in einer Nische zu starten, ist heute einfacher als fr\u00fcher. Aber eine neue Marke f\u00fcr eine breite Zielgruppe ganzheitlich gro\u00df und erfolgreich zu machen, ist deutlich schwieriger geworden. Es reicht nicht mehr aus, eine gro\u00dfe Plakat- und TV-Kampagne zu machen, man muss viel mehr in die Breite gehen, braucht deutlich mehr Power, mehr Kapital und starke Vertriebspartner.<\/p>\n\n\n\n

\"Foto
Das Packaging von Veltins Hellem Lager wurde von der Hamburger Agentur Mutabor entwickelt. (Produktfotos: Veltins)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was muss heute ein guter Markenauftritt mitbringen? Wie hat sich das \u00fcber die letzten Jahre ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Fr\u00fcher gab es den einen Markenauftritt, einheitlich und klar, der in allen Vertriebs- und Kommunikationskan\u00e4len funktioniert hat. Heute d\u00fcrfen Marken nicht mehr so starr agieren, m\u00fcssen deutlich flexibler sein. Sie d\u00fcrfen nicht \u00fcberall gleich aussehen, m\u00fcssen sich aber \u00fcber alle Touchpoints hinweg gleich anf\u00fchlen. Wir m\u00fcssen heute in Social Media, POS, TV oder beispielsweise Print \u00fcberall unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und flexibel mit einer Marke und mit den Markenelementen agieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Auch die inhaltliche Ebene wird immer wichtiger. Eine Marke muss heute eine Haltung, eine Aussage zu Themen kommunizieren, mit denen sich die Menschen identifizieren k\u00f6nnen. Die Zielgruppenansprache ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Supermarkt steht die inhaltliche Ebene nicht direkt im Vordergrund, hier z\u00e4hlt die Markenoptik. Im Internet ist eine Marke durch einen starken Inhalt zu finden. Gestaltung l\u00e4sst sich eben schwer googeln, Geschichten schon.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was sind die aktuellen Design-Trends?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Unsere Gespr\u00e4chspartner:<\/h2>\n\n\n\n

Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Ipek Molvali leitet gemeinsam mit Creative Director Moritz Carsten die Packaging Unit bei Mutabor, Deutschlands gr\u00f6\u00dfter, unabh\u00e4ngiger 360\u00b0 Designagentur und Markenberatung. Gemeinsam mit ihrem Team entwickeln sie ganzheitliche Branding- und Packaging-Konzepte. (Foto: Mutabor)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n
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Getr\u00e4nke News<\/em>: Sie haben unter anderem das Packaging von Veltins Hellem Lager entwickelt. Dabei sollte die angestammte Pilsmarke neu interpretiert werden. Wie kreativ durften Sie sein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir hatten einen gro\u00dfen Gestaltungsspielraum. Die Aufgabenstellung war, eine neue Marke zu kreieren, bei der die Verwandtschaft zum klassischen Veltins Pilsener gegeben sein sollte; keine komplett neue Marke oder Submarke also. Au\u00dferdem sollte das neue Produkt der Erwartungshaltung von jungen Konsumenten, die gerne internationale Lagerbiere trinken, gerecht werden. Wir haben anfangs sehr viele unterschiedliche Entw\u00fcrfe gemacht und uns dann gemeinsam mit Veltins sehr schnell dem finalen Design gen\u00e4hert.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was waren dabei die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Herausfordernd war auf der einen Seite der ambitionierte Zeitplan, den wir f\u00fcr die Entwicklung der Flasche, des Kastens und des Sixpacks hatten, auf der anderen Seite die Gestaltung, bei der die Traditionsmarke neu interpretiert wurde. Die Marke Veltins sollte dabei erhalten, jedoch ein St\u00fcck weit modernisiert werden. Wir wollten etwas kreieren, was neu ist, mit dem Gef\u00fchl, es war schon immer da und ist nicht fremd. Wir haben dazu das Veltins-Wappen dekonstruiert und aus dem Kern der Marke etwas Neues kreiert. Zus\u00e4tzlich mussten wir beachten, dass die Kommunikation und Markenwelt mit der Produktausstattung einhergehen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Ist es heute leichter oder schwieriger, eine neue Marke zu kreieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Als Start-up eine neue Marke in einer Nische zu starten, ist heute einfacher als fr\u00fcher. Aber eine neue Marke f\u00fcr eine breite Zielgruppe ganzheitlich gro\u00df und erfolgreich zu machen, ist deutlich schwieriger geworden. Es reicht nicht mehr aus, eine gro\u00dfe Plakat- und TV-Kampagne zu machen, man muss viel mehr in die Breite gehen, braucht deutlich mehr Power, mehr Kapital und starke Vertriebspartner.<\/p>\n\n\n\n

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Das Packaging von Veltins Hellem Lager wurde von der Hamburger Agentur Mutabor entwickelt. (Produktfotos: Veltins)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was muss heute ein guter Markenauftritt mitbringen? Wie hat sich das \u00fcber die letzten Jahre ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Fr\u00fcher gab es den einen Markenauftritt, einheitlich und klar, der in allen Vertriebs- und Kommunikationskan\u00e4len funktioniert hat. Heute d\u00fcrfen Marken nicht mehr so starr agieren, m\u00fcssen deutlich flexibler sein. Sie d\u00fcrfen nicht \u00fcberall gleich aussehen, m\u00fcssen sich aber \u00fcber alle Touchpoints hinweg gleich anf\u00fchlen. Wir m\u00fcssen heute in Social Media, POS, TV oder beispielsweise Print \u00fcberall unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und flexibel mit einer Marke und mit den Markenelementen agieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Auch die inhaltliche Ebene wird immer wichtiger. Eine Marke muss heute eine Haltung, eine Aussage zu Themen kommunizieren, mit denen sich die Menschen identifizieren k\u00f6nnen. Die Zielgruppenansprache ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Supermarkt steht die inhaltliche Ebene nicht direkt im Vordergrund, hier z\u00e4hlt die Markenoptik. Im Internet ist eine Marke durch einen starken Inhalt zu finden. Gestaltung l\u00e4sst sich eben schwer googeln, Geschichten schon.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was sind die aktuellen Design-Trends?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Unsere Gespr\u00e4chspartner:<\/h2>\n\n\n\n

Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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\u201eEine Marke umfasst heute viel mehr als nur ein Logo. Sie tr\u00e4gt Verantwortung f\u00fcr ihr Handeln und f\u00fcr ihren Auftritt\u201c, sagen Ipek Molvali<\/strong> und Moritz Carstens<\/strong> von der Hamburger Design- und Markenagentur Mutabor. Im Interview mit Getr\u00e4nke News<\/em> erl\u00e4utern sie die aktuellen Herausforderungen beim Markendesign und die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Markenauftritt.<\/p>\n\n\n\n


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Ipek Molvali leitet gemeinsam mit Creative Director Moritz Carsten die Packaging Unit bei Mutabor, Deutschlands gr\u00f6\u00dfter, unabh\u00e4ngiger 360\u00b0 Designagentur und Markenberatung. Gemeinsam mit ihrem Team entwickeln sie ganzheitliche Branding- und Packaging-Konzepte. (Foto: Mutabor)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n
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Getr\u00e4nke News<\/em>: Sie haben unter anderem das Packaging von Veltins Hellem Lager entwickelt. Dabei sollte die angestammte Pilsmarke neu interpretiert werden. Wie kreativ durften Sie sein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir hatten einen gro\u00dfen Gestaltungsspielraum. Die Aufgabenstellung war, eine neue Marke zu kreieren, bei der die Verwandtschaft zum klassischen Veltins Pilsener gegeben sein sollte; keine komplett neue Marke oder Submarke also. Au\u00dferdem sollte das neue Produkt der Erwartungshaltung von jungen Konsumenten, die gerne internationale Lagerbiere trinken, gerecht werden. Wir haben anfangs sehr viele unterschiedliche Entw\u00fcrfe gemacht und uns dann gemeinsam mit Veltins sehr schnell dem finalen Design gen\u00e4hert.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was waren dabei die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Herausfordernd war auf der einen Seite der ambitionierte Zeitplan, den wir f\u00fcr die Entwicklung der Flasche, des Kastens und des Sixpacks hatten, auf der anderen Seite die Gestaltung, bei der die Traditionsmarke neu interpretiert wurde. Die Marke Veltins sollte dabei erhalten, jedoch ein St\u00fcck weit modernisiert werden. Wir wollten etwas kreieren, was neu ist, mit dem Gef\u00fchl, es war schon immer da und ist nicht fremd. Wir haben dazu das Veltins-Wappen dekonstruiert und aus dem Kern der Marke etwas Neues kreiert. Zus\u00e4tzlich mussten wir beachten, dass die Kommunikation und Markenwelt mit der Produktausstattung einhergehen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Ist es heute leichter oder schwieriger, eine neue Marke zu kreieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Als Start-up eine neue Marke in einer Nische zu starten, ist heute einfacher als fr\u00fcher. Aber eine neue Marke f\u00fcr eine breite Zielgruppe ganzheitlich gro\u00df und erfolgreich zu machen, ist deutlich schwieriger geworden. Es reicht nicht mehr aus, eine gro\u00dfe Plakat- und TV-Kampagne zu machen, man muss viel mehr in die Breite gehen, braucht deutlich mehr Power, mehr Kapital und starke Vertriebspartner.<\/p>\n\n\n\n

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Das Packaging von Veltins Hellem Lager wurde von der Hamburger Agentur Mutabor entwickelt. (Produktfotos: Veltins)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was muss heute ein guter Markenauftritt mitbringen? Wie hat sich das \u00fcber die letzten Jahre ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Fr\u00fcher gab es den einen Markenauftritt, einheitlich und klar, der in allen Vertriebs- und Kommunikationskan\u00e4len funktioniert hat. Heute d\u00fcrfen Marken nicht mehr so starr agieren, m\u00fcssen deutlich flexibler sein. Sie d\u00fcrfen nicht \u00fcberall gleich aussehen, m\u00fcssen sich aber \u00fcber alle Touchpoints hinweg gleich anf\u00fchlen. Wir m\u00fcssen heute in Social Media, POS, TV oder beispielsweise Print \u00fcberall unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und flexibel mit einer Marke und mit den Markenelementen agieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Auch die inhaltliche Ebene wird immer wichtiger. Eine Marke muss heute eine Haltung, eine Aussage zu Themen kommunizieren, mit denen sich die Menschen identifizieren k\u00f6nnen. Die Zielgruppenansprache ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Im Supermarkt steht die inhaltliche Ebene nicht direkt im Vordergrund, hier z\u00e4hlt die Markenoptik. Im Internet ist eine Marke durch einen starken Inhalt zu finden. Gestaltung l\u00e4sst sich eben schwer googeln, Geschichten schon.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Was sind die aktuellen Design-Trends?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Farbgebung spielt heute eine sehr wichtige Rolle und welche Farben die einzelnen Marken besetzen. Im Trend ist aktuell au\u00dferdem die Reduktion auf wenige starke Gestaltungselemente. <\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Eine erfolgreiche Marke funktioniert mit wenigen starken Elementen. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist Coca-Cola. Die Farben rot und wei\u00df, dazu der geschwungene Schriftzug und die ikonische Flasche, das allein macht die Marke Coca-Cola aus. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Von einem Trend zur Reduktion beim Markenauftritt ist aber im deutschen Biermarkt noch wenig zu sehen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der Biermarkt in Deutschland ist noch sehr traditionell gepr\u00e4gt. Wir haben viele Biermarken, die hunderte von Jahren alt sind. Die Erwartungshaltung der deutschen Biertrinker ist, dass die Expertise, die hinter der langen Tradition steckt, auch im Markenauftritt abgebildet wird. Deshalb sollten bestimmte Elemente beibehalten werden. International reduzieren jedoch alle gro\u00dfen Biermarken ihre Auftritte auf die wesentlichen Kernelemente ihrer Marke. Das wird auch in Deutschland so kommen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Worauf kommt es beim Markenauftritt im digitalen Raum an? Wie gewinnt man dort die junge Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Marke braucht ein starkes visuelles Element, das auf kleinstem Raum funktioniert. Da der Kunde sich im digitalen Raum meist bereits innerhalb einer Produktkategorie bewegt, spielt die Differenzierung der Marke hier eine gro\u00dfe Rolle. Die Marke braucht au\u00dferdem Flexibilit\u00e4t, um sich an die verschiedenen Geschichten, die den unterschiedlichen Zielgruppen erz\u00e4hlt werden, anzupassen. Dennoch muss sich die Marke in allen Formaten gleich anf\u00fchlen. Und ganz wichtig: Auch die \u00e4lteren Stammkunden m\u00fcssen digital mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Der digitale Raum ist viel schnelllebiger als Print. Der Inhalt ist hier wichtiger als die Gestaltung. Ein inhaltlicher Fauxpas wird in Social Media nicht so schnell verziehen, ein optischer schon. <\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News<\/em>: Wie wird sich KI auf den Kreativprozess auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Molvali:<\/strong> Die Kreativprozesse werden schneller und die Kunden sparen Budgets, weil wir durch die Anwendung von KI effektiver recherchieren und gestalten k\u00f6nnen. Damit reagieren wir auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der Kunden. Manche Arbeiten wie beispielsweise Recherche, Bildbearbeitung oder Adaptionen, die in der Vergangenheit Wochen gedauert haben, werden jetzt in deutlich k\u00fcrzerer Zeit erledigt.<\/p>\n\n\n\n

Carstens:<\/strong> Wir k\u00f6nnen manche Dinge nun zwar schneller machen, das hei\u00dft aber nicht, dass sie weniger anspruchsvoll sind. Wir wissen, was den Menschen gef\u00e4llt und die KI gibt uns nur das zur\u00fcck, was wir zuvor auch reingegeben haben. <\/p>\n\n\n\n


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Unsere Gespr\u00e4chspartner:<\/h2>\n\n\n\n

Ipek Molvali<\/strong>\u00a0hat Internationales Marketing studiert und war sowohl auf Kundenseite als auch bei verschiedenen Design- und Werbeagenturen t\u00e4tig, bevor sie 2015 zu Mutabor kam. Betreut hat sie in den vergangenen 18 Jahren u.a. Kunden wie Bahlsen, Bosch\/Siemens Hausger\u00e4te, Capri-Sun, Clariant, Edeka, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Rewe und Veltins.<\/p>\n\n\n\n

Creative Director\u00a0Moritz Carstens<\/strong>\u00a0hat nach seinem Studium der Freien K\u00fcnste und Kommunikationsdesign bei verschiedenen Designagenturen gearbeitet und war in den letzten zw\u00f6lf Jahren u.a. f\u00fcr die Kunden\u00a0Bahlsen, British American Tobacco, Coca-Cola, Hansaplast Sport, Imperial Tobacco, Faber-Castell, Fischer, Henkel, Krombacher, Osram und Veltins\u00a0verantwortlich.\u00a0<\/p>\n","post_title":"\u201eMarke muss Haltung kommunizieren\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"marke-muss-haltung-kommunizieren","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-07-31 12:46:13","post_modified_gmt":"2024-07-31 10:46:13","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=45683","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Juli 31, 2024

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