23. Februar 2026
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Kilian Kittl (36) ist seit Januar Teil der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Verbandes Private Brauereien Bayern. Kittl ist seit 2020 beim Verband und hat neben der technischen Beratung der Mitgliedsbrauereien insbesondere die Weiterentwicklung des Bierwettbewerbs European Beer Star vorangetrieben. K\u00fcnftig unterst\u00fctzt er die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung um Stefan Stang und Mario Sch\u00e4fer. Vor seiner T\u00e4tigkeit beim Verband war Kittl im Anlagenbau und in der Pharmabranche besch\u00e4ftigt. Davor machte er eine Ausbildung zum Brauer und M\u00e4lzer in einer mittelst\u00e4ndischen Brauerei sowie ein Brauwesen-Studium an der TU M\u00fcnchen in Weihenstephan. <\/p>\n\n\n\n

\u201eAls hervorragender Netzwerker hat Kilian Kittl unseren Verband sowie den European Beer Star in den letzten Jahren national wie international noch bekannter gemacht und zu mehr Sichtbarkeit verholfen. Als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer \u00fcbernimmt er daher k\u00fcnftig die Leitung des Bereichs Veranstaltungen und Events\u201c, sagt Verbandspr\u00e4sident Georg Rittmayer. Dies schlie\u00dfe das strategische wie auch operative Management des European Beer Stars mit ein, so Rittmayer.<\/p>\n","post_title":"Brauerei-Verband erweitert Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"brauerei-verband-erweitert-geschaeftsfuehrung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 11:36:20","post_modified_gmt":"2025-01-08 10:36:20","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47378","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Die Einf\u00fchrung wird durch verschiedene Kommunikationsma\u00dfnahmen \u00fcber Social Media und Werbematerialien am POS und POC unterst\u00fctzt. F\u00fcr weitere Sichtbarkeit und zahlreiche Probierkontakte soll die Einbindung des Neuprodukts in bestehende Sponsoring-Partnerschaften wie bei den Niners Chemnitz und dem FC Erzgebirge Aue sorgen. Hier wird die Marke \u00fcber Werbemittel, Bandenwerbung und Anzeigen f\u00fcr die Fans erlebbar. F\u00fcr die Kommunikation wurde ein eigenst\u00e4ndiges Motiv mit dem Claim \u201eSch\u00f6n, dich kennenzulernen: Wernesgr\u00fcner Helles\u201c entwickelt.<\/p>\n","post_title":"Helles f\u00fcr den Osten","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"helles-fuer-den-osten","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:00:51","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:00:51","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47381","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Carlsberg Deutschland erweitert das Portfolio der Marke Wernesgr\u00fcner um ein Hellbier. Damit will die Brauerei nach eigenen Angaben am wachsenden Hellbiersegment partizipieren und im bislang \u00fcberwiegend bayerisch gepr\u00e4gten Hellbiermarkt eigene Akzente in Ostdeutschland setzen.\u00a0Wernesgr\u00fcner Helles hebt sich durch sein hellblau-beiges Design klar vom bisherigen Sortiment ab. Die neue Sorte ist ab sofort im 20 x 0,5 -Liter-Kasten im ostdeutschen Handel und in ausgew\u00e4hlten Gastronomien verf\u00fcgbar.\u00a0<\/p>\n\n\n\n

Die Einf\u00fchrung wird durch verschiedene Kommunikationsma\u00dfnahmen \u00fcber Social Media und Werbematerialien am POS und POC unterst\u00fctzt. F\u00fcr weitere Sichtbarkeit und zahlreiche Probierkontakte soll die Einbindung des Neuprodukts in bestehende Sponsoring-Partnerschaften wie bei den Niners Chemnitz und dem FC Erzgebirge Aue sorgen. Hier wird die Marke \u00fcber Werbemittel, Bandenwerbung und Anzeigen f\u00fcr die Fans erlebbar. F\u00fcr die Kommunikation wurde ein eigenst\u00e4ndiges Motiv mit dem Claim \u201eSch\u00f6n, dich kennenzulernen: Wernesgr\u00fcner Helles\u201c entwickelt.<\/p>\n","post_title":"Helles f\u00fcr den Osten","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"helles-fuer-den-osten","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:00:51","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:00:51","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47381","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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\u201eWir freuen uns, die Partnerschaft mit dem DFB auf ein neues Niveau zu heben und mit dem Ausbau unserer Partnerschaft jetzt viel breiter als zuvor die Mannschaften des DFB zu unterst\u00fctzen \u2013 auch und gerade die Frauen-Teams\u201c, sagt John Galvin, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung von Coca-Cola Europacific Partners Deutschland. Die Europameisterschaft der Frauen 2025 r\u00fccke hierbei besonders in den Fokus und markiere den Beginn einer verst\u00e4rkten Aufmerksamkeit und Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Frauenfu\u00dfball in den kommenden Jahren. Gleichzeitig werde das Angebot an alkoholfreien Getr\u00e4nken erh\u00f6ht, hei\u00dft es.<\/p>\n","post_title":"Coca-Cola baut Sponsoring mit DFB aus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"coca-cola-baut-sponsoring-mit-dfb-aus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:24:52","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:24:52","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47389","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47381,"post_author":"3","post_date":"2025-01-08 12:00:49","post_date_gmt":"2025-01-08 11:00:49","post_content":"\n

Carlsberg Deutschland erweitert das Portfolio der Marke Wernesgr\u00fcner um ein Hellbier. Damit will die Brauerei nach eigenen Angaben am wachsenden Hellbiersegment partizipieren und im bislang \u00fcberwiegend bayerisch gepr\u00e4gten Hellbiermarkt eigene Akzente in Ostdeutschland setzen.\u00a0Wernesgr\u00fcner Helles hebt sich durch sein hellblau-beiges Design klar vom bisherigen Sortiment ab. Die neue Sorte ist ab sofort im 20 x 0,5 -Liter-Kasten im ostdeutschen Handel und in ausgew\u00e4hlten Gastronomien verf\u00fcgbar.\u00a0<\/p>\n\n\n\n

Die Einf\u00fchrung wird durch verschiedene Kommunikationsma\u00dfnahmen \u00fcber Social Media und Werbematerialien am POS und POC unterst\u00fctzt. F\u00fcr weitere Sichtbarkeit und zahlreiche Probierkontakte soll die Einbindung des Neuprodukts in bestehende Sponsoring-Partnerschaften wie bei den Niners Chemnitz und dem FC Erzgebirge Aue sorgen. Hier wird die Marke \u00fcber Werbemittel, Bandenwerbung und Anzeigen f\u00fcr die Fans erlebbar. F\u00fcr die Kommunikation wurde ein eigenst\u00e4ndiges Motiv mit dem Claim \u201eSch\u00f6n, dich kennenzulernen: Wernesgr\u00fcner Helles\u201c entwickelt.<\/p>\n","post_title":"Helles f\u00fcr den Osten","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"helles-fuer-den-osten","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:00:51","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:00:51","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47381","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Coca-Cola und der Deutsche Fu\u00dfball-Bund (DFB) werden ihre seit 1981 bestehende Zusammenarbeit um weitere f\u00fcnf Jahre bis 2030 verl\u00e4ngern und gleichzeitig ausbauen. Bislang versorgte Coca-Cola die M\u00e4nner-Nationalmannschaft mit Erfrischungsgetr\u00e4nken und hatte exklusive Ausschank- sowie Marketingrechte. Jetzt wird die Zusammenarbeit deutlich ausgeweitet: Coca-Cola wird Partner sowohl der M\u00e4nner- als auch der Frauen-Nationalmannschaft sowie des U21-M\u00e4nner- und U23-Frauen-Teams sowie in weiteren Bereichen wie beispielsweise f\u00fcr die eSport- und Futsal-Nationalmannschaften.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir freuen uns, die Partnerschaft mit dem DFB auf ein neues Niveau zu heben und mit dem Ausbau unserer Partnerschaft jetzt viel breiter als zuvor die Mannschaften des DFB zu unterst\u00fctzen \u2013 auch und gerade die Frauen-Teams\u201c, sagt John Galvin, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung von Coca-Cola Europacific Partners Deutschland. Die Europameisterschaft der Frauen 2025 r\u00fccke hierbei besonders in den Fokus und markiere den Beginn einer verst\u00e4rkten Aufmerksamkeit und Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Frauenfu\u00dfball in den kommenden Jahren. Gleichzeitig werde das Angebot an alkoholfreien Getr\u00e4nken erh\u00f6ht, hei\u00dft es.<\/p>\n","post_title":"Coca-Cola baut Sponsoring mit DFB aus","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"coca-cola-baut-sponsoring-mit-dfb-aus","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:24:52","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:24:52","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47389","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47381,"post_author":"3","post_date":"2025-01-08 12:00:49","post_date_gmt":"2025-01-08 11:00:49","post_content":"\n

Carlsberg Deutschland erweitert das Portfolio der Marke Wernesgr\u00fcner um ein Hellbier. Damit will die Brauerei nach eigenen Angaben am wachsenden Hellbiersegment partizipieren und im bislang \u00fcberwiegend bayerisch gepr\u00e4gten Hellbiermarkt eigene Akzente in Ostdeutschland setzen.\u00a0Wernesgr\u00fcner Helles hebt sich durch sein hellblau-beiges Design klar vom bisherigen Sortiment ab. Die neue Sorte ist ab sofort im 20 x 0,5 -Liter-Kasten im ostdeutschen Handel und in ausgew\u00e4hlten Gastronomien verf\u00fcgbar.\u00a0<\/p>\n\n\n\n

Die Einf\u00fchrung wird durch verschiedene Kommunikationsma\u00dfnahmen \u00fcber Social Media und Werbematerialien am POS und POC unterst\u00fctzt. F\u00fcr weitere Sichtbarkeit und zahlreiche Probierkontakte soll die Einbindung des Neuprodukts in bestehende Sponsoring-Partnerschaften wie bei den Niners Chemnitz und dem FC Erzgebirge Aue sorgen. Hier wird die Marke \u00fcber Werbemittel, Bandenwerbung und Anzeigen f\u00fcr die Fans erlebbar. F\u00fcr die Kommunikation wurde ein eigenst\u00e4ndiges Motiv mit dem Claim \u201eSch\u00f6n, dich kennenzulernen: Wernesgr\u00fcner Helles\u201c entwickelt.<\/p>\n","post_title":"Helles f\u00fcr den Osten","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"helles-fuer-den-osten","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:00:51","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:00:51","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47381","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News:<\/em> Ist das gerade beschlossene Mercosur-Abkommen vor diesem Hintergrund ein Lichtblick?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Adam:<\/strong> Als stark exportorientierte Branche sind wir auf positive Marktzugangsbedingungen in Drittl\u00e4ndern angewiesen. Wir sehen nat\u00fcrlich, dass das in der angespannten geopolitischen Lage schwieriger geworden ist und die Handelspolitik insgesamt wieder von einer sehr viel defensiveren Denkseite gepr\u00e4gt wird. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen europ\u00e4ische Erfolgssektoren wie Qualit\u00e4tslebensmittel und Spirituosen im Export jetzt dringend konkrete Perspektiven in der EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ist das gerade beschlossene Mercosur-Abkommen vor diesem Hintergrund ein Lichtblick?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News:<\/em> Was meinen Sie konkret?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Als stark exportorientierte Branche sind wir auf positive Marktzugangsbedingungen in Drittl\u00e4ndern angewiesen. Wir sehen nat\u00fcrlich, dass das in der angespannten geopolitischen Lage schwieriger geworden ist und die Handelspolitik insgesamt wieder von einer sehr viel defensiveren Denkseite gepr\u00e4gt wird. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen europ\u00e4ische Erfolgssektoren wie Qualit\u00e4tslebensmittel und Spirituosen im Export jetzt dringend konkrete Perspektiven in der EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ist das gerade beschlossene Mercosur-Abkommen vor diesem Hintergrund ein Lichtblick?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Die EU muss daher versuchen, in Drittl\u00e4ndern M\u00f6glichkeiten des Marktzugangs zu erleichtern. Wo auch immer man in der Welt reist, sieht man, dass die aufstrebende Mittelschicht europ\u00e4ische Qualit\u00e4tslebensmittel wie Spirituosen nachfragt. Wir haben ein reiches kulinarisches Erbe, das \u00fcberall auf der Welt gesch\u00e4tzt wird. Chancen gibt es also ausreichend. Um sie zu nutzen, brauchen wir in den kommenden f\u00fcnf Jahren eine klare und proaktive EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was meinen Sie konkret?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Als stark exportorientierte Branche sind wir auf positive Marktzugangsbedingungen in Drittl\u00e4ndern angewiesen. Wir sehen nat\u00fcrlich, dass das in der angespannten geopolitischen Lage schwieriger geworden ist und die Handelspolitik insgesamt wieder von einer sehr viel defensiveren Denkseite gepr\u00e4gt wird. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen europ\u00e4ische Erfolgssektoren wie Qualit\u00e4tslebensmittel und Spirituosen im Export jetzt dringend konkrete Perspektiven in der EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ist das gerade beschlossene Mercosur-Abkommen vor diesem Hintergrund ein Lichtblick?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Adam:<\/strong> Die h\u00f6chsten Wachstumsraten der Welt gibt es nicht mehr in der EU. Hier k\u00f6nnen die Hersteller sich auch nicht leisten, an der Preisschraube zu drehen \u2013 angesichts eines hochkompetitiven Lebensmittelhandels f\u00fchren Preiserh\u00f6hungen direkt zu Marktanteilsverlusten.<\/p>\n\n\n\n

Die EU muss daher versuchen, in Drittl\u00e4ndern M\u00f6glichkeiten des Marktzugangs zu erleichtern. Wo auch immer man in der Welt reist, sieht man, dass die aufstrebende Mittelschicht europ\u00e4ische Qualit\u00e4tslebensmittel wie Spirituosen nachfragt. Wir haben ein reiches kulinarisches Erbe, das \u00fcberall auf der Welt gesch\u00e4tzt wird. Chancen gibt es also ausreichend. Um sie zu nutzen, brauchen wir in den kommenden f\u00fcnf Jahren eine klare und proaktive EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was meinen Sie konkret?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Als stark exportorientierte Branche sind wir auf positive Marktzugangsbedingungen in Drittl\u00e4ndern angewiesen. Wir sehen nat\u00fcrlich, dass das in der angespannten geopolitischen Lage schwieriger geworden ist und die Handelspolitik insgesamt wieder von einer sehr viel defensiveren Denkseite gepr\u00e4gt wird. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen europ\u00e4ische Erfolgssektoren wie Qualit\u00e4tslebensmittel und Spirituosen im Export jetzt dringend konkrete Perspektiven in der EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ist das gerade beschlossene Mercosur-Abkommen vor diesem Hintergrund ein Lichtblick?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News:<\/em> Was fordern Sie von der EU-Politik?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die h\u00f6chsten Wachstumsraten der Welt gibt es nicht mehr in der EU. Hier k\u00f6nnen die Hersteller sich auch nicht leisten, an der Preisschraube zu drehen \u2013 angesichts eines hochkompetitiven Lebensmittelhandels f\u00fchren Preiserh\u00f6hungen direkt zu Marktanteilsverlusten.<\/p>\n\n\n\n

Die EU muss daher versuchen, in Drittl\u00e4ndern M\u00f6glichkeiten des Marktzugangs zu erleichtern. Wo auch immer man in der Welt reist, sieht man, dass die aufstrebende Mittelschicht europ\u00e4ische Qualit\u00e4tslebensmittel wie Spirituosen nachfragt. Wir haben ein reiches kulinarisches Erbe, das \u00fcberall auf der Welt gesch\u00e4tzt wird. Chancen gibt es also ausreichend. Um sie zu nutzen, brauchen wir in den kommenden f\u00fcnf Jahren eine klare und proaktive EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was meinen Sie konkret?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Als stark exportorientierte Branche sind wir auf positive Marktzugangsbedingungen in Drittl\u00e4ndern angewiesen. Wir sehen nat\u00fcrlich, dass das in der angespannten geopolitischen Lage schwieriger geworden ist und die Handelspolitik insgesamt wieder von einer sehr viel defensiveren Denkseite gepr\u00e4gt wird. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen europ\u00e4ische Erfolgssektoren wie Qualit\u00e4tslebensmittel und Spirituosen im Export jetzt dringend konkrete Perspektiven in der EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ist das gerade beschlossene Mercosur-Abkommen vor diesem Hintergrund ein Lichtblick?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Fest steht auch: Die M\u00e4rkte in Europa machen keine gro\u00dfen Spr\u00fcnge. In Zeiten mit geopolitischen Spannungen und einer weltweit schwachen Konjunktur mit steigenden Kosten, hohen Preisen und geringer Kaufkraft brauchen wir dringend verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen und eine proaktive, ambitionierte EU-Au\u00dfenhandelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was fordern Sie von der EU-Politik?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die h\u00f6chsten Wachstumsraten der Welt gibt es nicht mehr in der EU. Hier k\u00f6nnen die Hersteller sich auch nicht leisten, an der Preisschraube zu drehen \u2013 angesichts eines hochkompetitiven Lebensmittelhandels f\u00fchren Preiserh\u00f6hungen direkt zu Marktanteilsverlusten.<\/p>\n\n\n\n

Die EU muss daher versuchen, in Drittl\u00e4ndern M\u00f6glichkeiten des Marktzugangs zu erleichtern. Wo auch immer man in der Welt reist, sieht man, dass die aufstrebende Mittelschicht europ\u00e4ische Qualit\u00e4tslebensmittel wie Spirituosen nachfragt. Wir haben ein reiches kulinarisches Erbe, das \u00fcberall auf der Welt gesch\u00e4tzt wird. Chancen gibt es also ausreichend. Um sie zu nutzen, brauchen wir in den kommenden f\u00fcnf Jahren eine klare und proaktive EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was meinen Sie konkret?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Als stark exportorientierte Branche sind wir auf positive Marktzugangsbedingungen in Drittl\u00e4ndern angewiesen. Wir sehen nat\u00fcrlich, dass das in der angespannten geopolitischen Lage schwieriger geworden ist und die Handelspolitik insgesamt wieder von einer sehr viel defensiveren Denkseite gepr\u00e4gt wird. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen europ\u00e4ische Erfolgssektoren wie Qualit\u00e4tslebensmittel und Spirituosen im Export jetzt dringend konkrete Perspektiven in der EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ist das gerade beschlossene Mercosur-Abkommen vor diesem Hintergrund ein Lichtblick?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Adam:<\/strong> Mit dem Papier wollen wir \u2013 anl\u00e4sslich der Wahl der neuen EU-Kommission \u2013 auf die immensen Herausforderungen hinweisen, vor denen unsere Branche steht. Wir haben viele starke Firmen und Marken, sorgen f\u00fcr ein enormes Steueraufkommen und stehen f\u00fcr zahllose Arbeitspl\u00e4tze im l\u00e4ndlichen Raum. Der Sektor ist also sehr wettbewerbsf\u00e4hig und hat ein hohes Ma\u00df an Resilienz. Die langanhaltenden Krisen gehen dennoch an die Substanz.<\/p>\n\n\n\n

Fest steht auch: Die M\u00e4rkte in Europa machen keine gro\u00dfen Spr\u00fcnge. In Zeiten mit geopolitischen Spannungen und einer weltweit schwachen Konjunktur mit steigenden Kosten, hohen Preisen und geringer Kaufkraft brauchen wir dringend verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen und eine proaktive, ambitionierte EU-Au\u00dfenhandelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was fordern Sie von der EU-Politik?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die h\u00f6chsten Wachstumsraten der Welt gibt es nicht mehr in der EU. Hier k\u00f6nnen die Hersteller sich auch nicht leisten, an der Preisschraube zu drehen \u2013 angesichts eines hochkompetitiven Lebensmittelhandels f\u00fchren Preiserh\u00f6hungen direkt zu Marktanteilsverlusten.<\/p>\n\n\n\n

Die EU muss daher versuchen, in Drittl\u00e4ndern M\u00f6glichkeiten des Marktzugangs zu erleichtern. Wo auch immer man in der Welt reist, sieht man, dass die aufstrebende Mittelschicht europ\u00e4ische Qualit\u00e4tslebensmittel wie Spirituosen nachfragt. Wir haben ein reiches kulinarisches Erbe, das \u00fcberall auf der Welt gesch\u00e4tzt wird. Chancen gibt es also ausreichend. Um sie zu nutzen, brauchen wir in den kommenden f\u00fcnf Jahren eine klare und proaktive EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was meinen Sie konkret?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Als stark exportorientierte Branche sind wir auf positive Marktzugangsbedingungen in Drittl\u00e4ndern angewiesen. Wir sehen nat\u00fcrlich, dass das in der angespannten geopolitischen Lage schwieriger geworden ist und die Handelspolitik insgesamt wieder von einer sehr viel defensiveren Denkseite gepr\u00e4gt wird. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen europ\u00e4ische Erfolgssektoren wie Qualit\u00e4tslebensmittel und Spirituosen im Export jetzt dringend konkrete Perspektiven in der EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ist das gerade beschlossene Mercosur-Abkommen vor diesem Hintergrund ein Lichtblick?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News:<\/em> Ende November hat Spirits Europe seinen Zukunftsfahrplan \u201eObjective 2030\u201c vorgestellt. Was war der Anlass daf\u00fcr und was sind die wichtigsten Inhalte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Mit dem Papier wollen wir \u2013 anl\u00e4sslich der Wahl der neuen EU-Kommission \u2013 auf die immensen Herausforderungen hinweisen, vor denen unsere Branche steht. Wir haben viele starke Firmen und Marken, sorgen f\u00fcr ein enormes Steueraufkommen und stehen f\u00fcr zahllose Arbeitspl\u00e4tze im l\u00e4ndlichen Raum. Der Sektor ist also sehr wettbewerbsf\u00e4hig und hat ein hohes Ma\u00df an Resilienz. Die langanhaltenden Krisen gehen dennoch an die Substanz.<\/p>\n\n\n\n

Fest steht auch: Die M\u00e4rkte in Europa machen keine gro\u00dfen Spr\u00fcnge. In Zeiten mit geopolitischen Spannungen und einer weltweit schwachen Konjunktur mit steigenden Kosten, hohen Preisen und geringer Kaufkraft brauchen wir dringend verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen und eine proaktive, ambitionierte EU-Au\u00dfenhandelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was fordern Sie von der EU-Politik?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die h\u00f6chsten Wachstumsraten der Welt gibt es nicht mehr in der EU. Hier k\u00f6nnen die Hersteller sich auch nicht leisten, an der Preisschraube zu drehen \u2013 angesichts eines hochkompetitiven Lebensmittelhandels f\u00fchren Preiserh\u00f6hungen direkt zu Marktanteilsverlusten.<\/p>\n\n\n\n

Die EU muss daher versuchen, in Drittl\u00e4ndern M\u00f6glichkeiten des Marktzugangs zu erleichtern. Wo auch immer man in der Welt reist, sieht man, dass die aufstrebende Mittelschicht europ\u00e4ische Qualit\u00e4tslebensmittel wie Spirituosen nachfragt. Wir haben ein reiches kulinarisches Erbe, das \u00fcberall auf der Welt gesch\u00e4tzt wird. Chancen gibt es also ausreichend. Um sie zu nutzen, brauchen wir in den kommenden f\u00fcnf Jahren eine klare und proaktive EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was meinen Sie konkret?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Als stark exportorientierte Branche sind wir auf positive Marktzugangsbedingungen in Drittl\u00e4ndern angewiesen. Wir sehen nat\u00fcrlich, dass das in der angespannten geopolitischen Lage schwieriger geworden ist und die Handelspolitik insgesamt wieder von einer sehr viel defensiveren Denkseite gepr\u00e4gt wird. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen europ\u00e4ische Erfolgssektoren wie Qualit\u00e4tslebensmittel und Spirituosen im Export jetzt dringend konkrete Perspektiven in der EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ist das gerade beschlossene Mercosur-Abkommen vor diesem Hintergrund ein Lichtblick?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Getr\u00e4nke News:<\/em> Ende November hat Spirits Europe seinen Zukunftsfahrplan \u201eObjective 2030\u201c vorgestellt. Was war der Anlass daf\u00fcr und was sind die wichtigsten Inhalte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Mit dem Papier wollen wir \u2013 anl\u00e4sslich der Wahl der neuen EU-Kommission \u2013 auf die immensen Herausforderungen hinweisen, vor denen unsere Branche steht. Wir haben viele starke Firmen und Marken, sorgen f\u00fcr ein enormes Steueraufkommen und stehen f\u00fcr zahllose Arbeitspl\u00e4tze im l\u00e4ndlichen Raum. Der Sektor ist also sehr wettbewerbsf\u00e4hig und hat ein hohes Ma\u00df an Resilienz. Die langanhaltenden Krisen gehen dennoch an die Substanz.<\/p>\n\n\n\n

Fest steht auch: Die M\u00e4rkte in Europa machen keine gro\u00dfen Spr\u00fcnge. In Zeiten mit geopolitischen Spannungen und einer weltweit schwachen Konjunktur mit steigenden Kosten, hohen Preisen und geringer Kaufkraft brauchen wir dringend verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen und eine proaktive, ambitionierte EU-Au\u00dfenhandelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was fordern Sie von der EU-Politik?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die h\u00f6chsten Wachstumsraten der Welt gibt es nicht mehr in der EU. Hier k\u00f6nnen die Hersteller sich auch nicht leisten, an der Preisschraube zu drehen \u2013 angesichts eines hochkompetitiven Lebensmittelhandels f\u00fchren Preiserh\u00f6hungen direkt zu Marktanteilsverlusten.<\/p>\n\n\n\n

Die EU muss daher versuchen, in Drittl\u00e4ndern M\u00f6glichkeiten des Marktzugangs zu erleichtern. Wo auch immer man in der Welt reist, sieht man, dass die aufstrebende Mittelschicht europ\u00e4ische Qualit\u00e4tslebensmittel wie Spirituosen nachfragt. Wir haben ein reiches kulinarisches Erbe, das \u00fcberall auf der Welt gesch\u00e4tzt wird. Chancen gibt es also ausreichend. Um sie zu nutzen, brauchen wir in den kommenden f\u00fcnf Jahren eine klare und proaktive EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was meinen Sie konkret?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Als stark exportorientierte Branche sind wir auf positive Marktzugangsbedingungen in Drittl\u00e4ndern angewiesen. Wir sehen nat\u00fcrlich, dass das in der angespannten geopolitischen Lage schwieriger geworden ist und die Handelspolitik insgesamt wieder von einer sehr viel defensiveren Denkseite gepr\u00e4gt wird. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen europ\u00e4ische Erfolgssektoren wie Qualit\u00e4tslebensmittel und Spirituosen im Export jetzt dringend konkrete Perspektiven in der EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ist das gerade beschlossene Mercosur-Abkommen vor diesem Hintergrund ein Lichtblick?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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\"Ulrich
Ulrich Adam, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Spirits Europe (Foto: Spirits Europe)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n
\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ende November hat Spirits Europe seinen Zukunftsfahrplan \u201eObjective 2030\u201c vorgestellt. Was war der Anlass daf\u00fcr und was sind die wichtigsten Inhalte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Mit dem Papier wollen wir \u2013 anl\u00e4sslich der Wahl der neuen EU-Kommission \u2013 auf die immensen Herausforderungen hinweisen, vor denen unsere Branche steht. Wir haben viele starke Firmen und Marken, sorgen f\u00fcr ein enormes Steueraufkommen und stehen f\u00fcr zahllose Arbeitspl\u00e4tze im l\u00e4ndlichen Raum. Der Sektor ist also sehr wettbewerbsf\u00e4hig und hat ein hohes Ma\u00df an Resilienz. Die langanhaltenden Krisen gehen dennoch an die Substanz.<\/p>\n\n\n\n

Fest steht auch: Die M\u00e4rkte in Europa machen keine gro\u00dfen Spr\u00fcnge. In Zeiten mit geopolitischen Spannungen und einer weltweit schwachen Konjunktur mit steigenden Kosten, hohen Preisen und geringer Kaufkraft brauchen wir dringend verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen und eine proaktive, ambitionierte EU-Au\u00dfenhandelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was fordern Sie von der EU-Politik?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die h\u00f6chsten Wachstumsraten der Welt gibt es nicht mehr in der EU. Hier k\u00f6nnen die Hersteller sich auch nicht leisten, an der Preisschraube zu drehen \u2013 angesichts eines hochkompetitiven Lebensmittelhandels f\u00fchren Preiserh\u00f6hungen direkt zu Marktanteilsverlusten.<\/p>\n\n\n\n

Die EU muss daher versuchen, in Drittl\u00e4ndern M\u00f6glichkeiten des Marktzugangs zu erleichtern. Wo auch immer man in der Welt reist, sieht man, dass die aufstrebende Mittelschicht europ\u00e4ische Qualit\u00e4tslebensmittel wie Spirituosen nachfragt. Wir haben ein reiches kulinarisches Erbe, das \u00fcberall auf der Welt gesch\u00e4tzt wird. Chancen gibt es also ausreichend. Um sie zu nutzen, brauchen wir in den kommenden f\u00fcnf Jahren eine klare und proaktive EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was meinen Sie konkret?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Als stark exportorientierte Branche sind wir auf positive Marktzugangsbedingungen in Drittl\u00e4ndern angewiesen. Wir sehen nat\u00fcrlich, dass das in der angespannten geopolitischen Lage schwieriger geworden ist und die Handelspolitik insgesamt wieder von einer sehr viel defensiveren Denkseite gepr\u00e4gt wird. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen europ\u00e4ische Erfolgssektoren wie Qualit\u00e4tslebensmittel und Spirituosen im Export jetzt dringend konkrete Perspektiven in der EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ist das gerade beschlossene Mercosur-Abkommen vor diesem Hintergrund ein Lichtblick?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Ulrich Adam, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Spirits Europe (Foto: Spirits Europe)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n
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Getr\u00e4nke News:<\/em> Ende November hat Spirits Europe seinen Zukunftsfahrplan \u201eObjective 2030\u201c vorgestellt. Was war der Anlass daf\u00fcr und was sind die wichtigsten Inhalte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Mit dem Papier wollen wir \u2013 anl\u00e4sslich der Wahl der neuen EU-Kommission \u2013 auf die immensen Herausforderungen hinweisen, vor denen unsere Branche steht. Wir haben viele starke Firmen und Marken, sorgen f\u00fcr ein enormes Steueraufkommen und stehen f\u00fcr zahllose Arbeitspl\u00e4tze im l\u00e4ndlichen Raum. Der Sektor ist also sehr wettbewerbsf\u00e4hig und hat ein hohes Ma\u00df an Resilienz. Die langanhaltenden Krisen gehen dennoch an die Substanz.<\/p>\n\n\n\n

Fest steht auch: Die M\u00e4rkte in Europa machen keine gro\u00dfen Spr\u00fcnge. In Zeiten mit geopolitischen Spannungen und einer weltweit schwachen Konjunktur mit steigenden Kosten, hohen Preisen und geringer Kaufkraft brauchen wir dringend verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen und eine proaktive, ambitionierte EU-Au\u00dfenhandelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was fordern Sie von der EU-Politik?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die h\u00f6chsten Wachstumsraten der Welt gibt es nicht mehr in der EU. Hier k\u00f6nnen die Hersteller sich auch nicht leisten, an der Preisschraube zu drehen \u2013 angesichts eines hochkompetitiven Lebensmittelhandels f\u00fchren Preiserh\u00f6hungen direkt zu Marktanteilsverlusten.<\/p>\n\n\n\n

Die EU muss daher versuchen, in Drittl\u00e4ndern M\u00f6glichkeiten des Marktzugangs zu erleichtern. Wo auch immer man in der Welt reist, sieht man, dass die aufstrebende Mittelschicht europ\u00e4ische Qualit\u00e4tslebensmittel wie Spirituosen nachfragt. Wir haben ein reiches kulinarisches Erbe, das \u00fcberall auf der Welt gesch\u00e4tzt wird. Chancen gibt es also ausreichend. Um sie zu nutzen, brauchen wir in den kommenden f\u00fcnf Jahren eine klare und proaktive EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was meinen Sie konkret?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Als stark exportorientierte Branche sind wir auf positive Marktzugangsbedingungen in Drittl\u00e4ndern angewiesen. Wir sehen nat\u00fcrlich, dass das in der angespannten geopolitischen Lage schwieriger geworden ist und die Handelspolitik insgesamt wieder von einer sehr viel defensiveren Denkseite gepr\u00e4gt wird. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen europ\u00e4ische Erfolgssektoren wie Qualit\u00e4tslebensmittel und Spirituosen im Export jetzt dringend konkrete Perspektiven in der EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ist das gerade beschlossene Mercosur-Abkommen vor diesem Hintergrund ein Lichtblick?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Stagnierende M\u00e4rkte, einengende Z\u00f6lle, politischer Druck auf Alkoholerzeuger: Die Spirituosenbranche bewegt sich auch 2025 in schwerem Fahrwasser. Getr\u00e4nke News<\/em> fragte Ulrich Adam<\/strong>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des europ\u00e4ischen Spirituosenverbands Spirits Europe, wie sich der Sektor in Krisenzeiten behauptet.<\/p>\n\n\n\n


\n\n\n\n
\"Ulrich
Ulrich Adam, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Spirits Europe (Foto: Spirits Europe)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n
\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ende November hat Spirits Europe seinen Zukunftsfahrplan \u201eObjective 2030\u201c vorgestellt. Was war der Anlass daf\u00fcr und was sind die wichtigsten Inhalte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Mit dem Papier wollen wir \u2013 anl\u00e4sslich der Wahl der neuen EU-Kommission \u2013 auf die immensen Herausforderungen hinweisen, vor denen unsere Branche steht. Wir haben viele starke Firmen und Marken, sorgen f\u00fcr ein enormes Steueraufkommen und stehen f\u00fcr zahllose Arbeitspl\u00e4tze im l\u00e4ndlichen Raum. Der Sektor ist also sehr wettbewerbsf\u00e4hig und hat ein hohes Ma\u00df an Resilienz. Die langanhaltenden Krisen gehen dennoch an die Substanz.<\/p>\n\n\n\n

Fest steht auch: Die M\u00e4rkte in Europa machen keine gro\u00dfen Spr\u00fcnge. In Zeiten mit geopolitischen Spannungen und einer weltweit schwachen Konjunktur mit steigenden Kosten, hohen Preisen und geringer Kaufkraft brauchen wir dringend verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen und eine proaktive, ambitionierte EU-Au\u00dfenhandelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was fordern Sie von der EU-Politik?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die h\u00f6chsten Wachstumsraten der Welt gibt es nicht mehr in der EU. Hier k\u00f6nnen die Hersteller sich auch nicht leisten, an der Preisschraube zu drehen \u2013 angesichts eines hochkompetitiven Lebensmittelhandels f\u00fchren Preiserh\u00f6hungen direkt zu Marktanteilsverlusten.<\/p>\n\n\n\n

Die EU muss daher versuchen, in Drittl\u00e4ndern M\u00f6glichkeiten des Marktzugangs zu erleichtern. Wo auch immer man in der Welt reist, sieht man, dass die aufstrebende Mittelschicht europ\u00e4ische Qualit\u00e4tslebensmittel wie Spirituosen nachfragt. Wir haben ein reiches kulinarisches Erbe, das \u00fcberall auf der Welt gesch\u00e4tzt wird. Chancen gibt es also ausreichend. Um sie zu nutzen, brauchen wir in den kommenden f\u00fcnf Jahren eine klare und proaktive EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Was meinen Sie konkret?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Als stark exportorientierte Branche sind wir auf positive Marktzugangsbedingungen in Drittl\u00e4ndern angewiesen. Wir sehen nat\u00fcrlich, dass das in der angespannten geopolitischen Lage schwieriger geworden ist und die Handelspolitik insgesamt wieder von einer sehr viel defensiveren Denkseite gepr\u00e4gt wird. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen europ\u00e4ische Erfolgssektoren wie Qualit\u00e4tslebensmittel und Spirituosen im Export jetzt dringend konkrete Perspektiven in der EU-Handelspolitik.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ist das gerade beschlossene Mercosur-Abkommen vor diesem Hintergrund ein Lichtblick?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Es ist ein positives politisches Signal, bis zur vollen Ratifizierung wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Insgesamt wurde 25 Jahre an Mercosur verhandelt, da fragt man sich schon, ob das nicht etwas schneller h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Sehr gut an dem Handelsabkommen ist f\u00fcr uns, dass die verbliebenen Z\u00f6lle f\u00fcr Spirituosen \u00fcber vier Jahre abgebaut werden und ein besserer Schutz geografischer Herkunftsbezeichnungen erreicht wird. Durch die historische Emigration vieler Europ\u00e4er in die lateinamerikanischen Staaten gibt es dort einige Spirituosenkategorien und -produkte mit gleichen oder \u00e4hnlich lautenden Namen, da ist eine klarere Abgrenzung sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Zu den st\u00e4rksten M\u00e4rkten f\u00fcr Spirituosen z\u00e4hlen die beteiligten L\u00e4nder aber \u2013 noch \u2013 nicht. Auch wenn durch das Mercosur-Abkommen faire und verl\u00e4ssliche Zugangskonditionen erreicht werden, wird der Markenaufbau dort also noch viel unternehmerische Geduld und Investitionen erfordern.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Der st\u00e4rkste Markt f\u00fcr Spirituosen aus der Europ\u00e4ischen Union sind die USA. Wie wird sich die erneute Pr\u00e4sidentschaft Donalds Trumps auf Ihren Sektor auswirken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Die USA exportieren auch viel in die EU, daher arbeiten wir eng mit den US-Kollegen zusammen, um das transatlantische Verh\u00e4ltnis reibungslos zu gestalten. Bereits seit 1997 besteht ein nahezu zollfreier Handel mit Spirituosen zwischen EU und USA, seitdem hatten wir ein Wachstum von mehr als 450 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

Es gibt allerdings zwei laufende, ungel\u00f6ste Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA, in die Spirituosen einbezogen wurden \u2013 eines betrifft den Handel mit Stahl und Aluminium: Unter der ersten Trump-Regierung wurden 2018 Strafz\u00f6lle gegen\u00fcber der EU erhoben, die EU reagierte mit Gegenz\u00f6llen, unter anderem auf Bourbon Whiskey. Die Biden-Regierung einigte sich mit der EU 2021 auf eine tempor\u00e4re Aussetzung der Z\u00f6lle. Die EU-Frist daf\u00fcr l\u00e4uft am 31. M\u00e4rz aus, die EU k\u00f6nnte den Termin aber verschieben, darauf hoffen wir. Im schlimmsten Falle w\u00fcrden sonst ab 1. April 50 Prozent Z\u00f6lle auf Bourbon-Whiskey drohen \u2013 ein Horrorszenario.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Und was ist der zweite offene Streit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Der Streit rund um Zivilflugzeuge: Wegen nach ihrer Ansicht nach unerlaubten Subventionen f\u00fcr Boeing hatte die EU Strafz\u00f6lle auf US-Importe eingef\u00fchrt, von denen auch Spirituosen betroffen waren \u2013 mit 25 Prozent auf Rum, Wodka und andere Spirituosen aus den USA. Auch diese Z\u00f6lle wurden 2021 gl\u00fccklicherweise wieder ausgesetzt, wie es nun weitergeht, soll sich im Juni 2026 entscheiden. Auch da k\u00f6nnten wir also erneut mit reingezogen werden.<\/p>\n\n\n\n

Eine dritte Unsicherheit ist, dass Trump \u00fcberlegt, Grundz\u00f6lle von zehn bis 20 Prozent einzuf\u00fchren, die auf alle in die USA eingef\u00fchrten Produkte erhoben werden k\u00f6nnten. Ein St\u00fcck weit sind solche Ank\u00fcndigungen nat\u00fcrlich politische Rhetorik, aber sie k\u00f6nnen schnell zu erheblicher wirtschaftlicher Verunsicherung f\u00fchren \u2013 deshalb brauchen wir da jetzt schnell eine klare Einigung.<\/p>\n\n\n\n

Eins ist aber auch klar: In puncto transatlantische Partnerschaft sind 80 Prozent der Kooperationsthemen positiv besetzt, und dazu geh\u00f6ren auch die Spirituosen. Die europ\u00e4ische und US-amerikanische Politik muss sicherstellen, dass die verbliebenen \u00fcbrigen 20 Prozent an transatlantischen Problemfeldern nicht die Vielzahl an Themen und Bereichen in der transatlantischen Partnerschaft gef\u00e4hrden, die gut und reibungslos laufen. F\u00fcr Spirituosen ist der gegenseitige zollfreie Marktzugang \u00e4u\u00dferst wichtig.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Ihr Verband klagte k\u00fcrzlich auch \u00fcber chinesische Strafz\u00f6lle. Inwieweit betreffen sie die Spirituosenbranche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Das ist eine sehr schlimme Situation. Auch da wurden wir in einen Handelskonflikt mit hineingezogen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Als Reaktion auf die EU-Strafz\u00f6lle auf chinesische E-Autos entschied China im Oktober, unsere Exporte von Cognac und Armagnac vorl\u00e4ufig mit Z\u00f6llen von durchschnittlich 34 Prozent zu belegen. Das war f\u00fcr die betroffenen Unternehmen ein schwerer Schlag, zumal China f\u00fcr die europ\u00e4ische Spirituosenbranche der zweitgr\u00f6\u00dfte Exportmarkt ist.<\/p>\n\n\n\n

Wir appellieren daher an die Politik, sich dringend um eine Verhandlungsl\u00f6sung zu bem\u00fchen, damit die Z\u00f6lle so schnell wie m\u00f6glich wieder abgeschafft werden k\u00f6nnen. Ob und wann es eine solche Einigung geben kann, ist aber derzeit unklar.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> F\u00fcr eine gewisse Unsicherheit sorgt ja immer auch die EU-Alkoholpolitik. Welche Entwicklung erwarten Sie da im kommenden Jahr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Wir beobachten hier zwei auseinanderdriftende Positionen: Auf der einen Seite stehen die WHO und einige andere Akteure in der Public-Health-Community, die sich auf den Standpunkt \u201eNo safe level\u201c versteifen, also die Ansicht vertreten, dass es \u00fcberhaupt keinen risikofreien Alkoholkonsum g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n

Andererseits nehmen wir inzwischen einen neuen Realismus in der Politik wahr, die klarer pr\u00fcfen m\u00f6chte, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Konzepte uns tats\u00e4chlich in der Alkoholpolitik weiterbringen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n

Generell bleibt festzustellen, dass wir in den meisten Teilen Europas im Gro\u00dfen und Ganzen auf einem guten Weg sind: Die jungen Menschen trinken weniger Alkohol, und das Binge-Drinking ist auch zur\u00fcckgegangen. Nat\u00fcrlich darf man nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, aber es besteht auch kein Grund f\u00fcr alarmistisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n

Wir hoffen nun auf eine konstruktive Debatte mit der Erarbeitung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen, die ausgewogen, evidenzbasiert und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sind. Eine extreme Richtung k\u00f6nnen wir jedenfalls nicht akzeptieren. Wir als Hersteller wollen diese Prozesse weiterhin konstruktiv und proaktiv begleiten. Beim Beispiel Etikettierung und Verbraucherinformation haben wir ja schon gezeigt, dass wir auch ohne neue Gesetze in freiwilliger Selbstregulierung Konsumenten produktspezifisch Brennwert und die Zutatenliste bereitstellen und ihnen so dabei helfen, informierte Entscheidungen in Eigenverantwortung zu treffen.<\/p>\n\n\n\n

Getr\u00e4nke News:<\/em> Seit in Deutschland die DGE \u2013 und international die WHO \u2013 einen vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Alkohol propagiert, sind die Zeitungen voll von Artikeln und Interviews, die genau diese Sichtweise multiplizieren. Sch\u00e4tzen Sie den Megatrend zu einer gesunden Lebensweise als eine ernsthafte Gefahr f\u00fcr die Branche ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Adam:<\/strong> Nein. Die Konsumenten handeln ja nicht so \u00fcberzogen wie die Medien. Und die Spirituose kann sich den ver\u00e4nderten Verbrauchererwartungen sehr gut anpassen. Viele trinken weniger, aber in besserer Qualit\u00e4t. Auch im No- und Low-Bereich kann die Spirituose sehr gut mitspielen, es gibt inzwischen eine ganze Bandbreite beim Alkoholgehalt, auch wenn man zum Beispiel an die Ready-to-drink-Produkte denkt. Auch Cocktails mit ihrer M\u00f6glichkeit zum Mixen bieten eine Vielfalt an Konsumvarianten. F\u00fcr eine gepflegte Genusskultur sind wir in der Breite exzellent aufgestellt.<\/p>\n","post_title":"\u201eKrisen gehen an die Substanz\u201c","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"krisen-gehen-an-die-substanz","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:38:05","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:38:05","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47372","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":47386,"post_author":"2","post_date":"2025-01-08 12:25:07","post_date_gmt":"2025-01-08 11:25:07","post_content":"\n

Amai Kummrow-Rodekohr ist tot. Die Gesellschafterin des Vilsa-Brunnens starb am 3. Januar pl\u00f6tzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren. Das teilt ihr Bruder Henning Rodekohr, der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Unternehmens, \u201ezutiefst ersch\u00fcttert und sehr traurig\u201c mit.<\/p>\n\n\n\n

Die Geschwister lenkten die Geschicke des Brunnens in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Dabei habe die sichere Zukunft des Unternehmens bei allen Entscheidungen stets im Vordergrund gestanden. \u201eIn diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam weiter\u201c, so Rodekohr. Die aufrichtige Anteilnahme der Mitarbeiter gebe seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft.<\/p>\n\n\n\n

Amai Kummrow-Rodekohr lebte mit ihrer Familie in Verden. Seit ihrem 18. Lebensjahr war sie in wachsender Verantwortung als Gesellschafterin ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Entwicklung des Vilsa-Brunnens verantwortlich. Mit ihrem Mut und ihrer Entscheidungsfreude machte sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist.<\/p>\n","post_title":"Vilsa trauert um Amai Kummrow-Rodekohr","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"vilsa-trauert-um-amai-kummrow-rodekohr","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 12:25:10","post_modified_gmt":"2025-01-08 11:25:10","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47386","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Besonders dynamisch habe sich 2024 das Segment der alkoholfreien Biere gezeigt. \u201eGesundheit und Wellness sind f\u00fcr viele Konsumenten zentrale Kaufkriterien. Dieser Trend zeigt sich auch bei uns: Mittlerweile ist jede f\u00fcnfte verkaufte Brauspezialit\u00e4t alkoholfrei\u201c, so Neuhaus weiter. Damit liege St\u00f6rtebeker deutlich \u00fcber dem Branchendurchschnitt. Die Brauerei baut aktuell ihr Alkoholfrei-Sortiment mit den beiden neuen Sorten \u201eHanse-Porter\u201c und \u201ePilsener-Bier 0,0%\u201c weiter aus. <\/p>\n","post_title":"St\u00f6rtebeker legt weiter zu","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"stoertebeker-legt-weiter-zu","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 15:29:51","post_modified_gmt":"2025-01-08 14:29:51","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47395","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Anders als viele Wettbewerber seien auch 2024 keine Preisaktionen durchgef\u00fchrt worden, hei\u00dft es. Diese strategische Vorgehensweise sichere nicht nur den Ertrag, sondern st\u00e4rke auch die Bereitschaft der Kunden, f\u00fcr hochwertige Brauspezialit\u00e4ten einen fairen Preis zu zahlen, so die Brauerei. \u201eUnser Wachstum basiert auf einer Kombination aus Wertsch\u00f6pfungs- und Volumenzuw\u00e4chsen. Dies zeigt, dass wir mit unserem Angebot den Nerv der Zeit treffen und auf die Bed\u00fcrfnisse unserer Konsumenten eingehen\u201c, erkl\u00e4rt Vertriebs-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00fcrgen Neuhaus. \u201eAuch im kommenden Jahr setzen wir auf Wachstum durch Produktinnovationen, die den Nerv des Konsumenten treffen. Wir sehen uns immer st\u00e4rker als Dienstleister, nicht nur als reiner Hersteller von Getr\u00e4nken\u201c, betont J\u00fcrgen Neuhaus. <\/p>\n\n\n\n

Besonders dynamisch habe sich 2024 das Segment der alkoholfreien Biere gezeigt. \u201eGesundheit und Wellness sind f\u00fcr viele Konsumenten zentrale Kaufkriterien. Dieser Trend zeigt sich auch bei uns: Mittlerweile ist jede f\u00fcnfte verkaufte Brauspezialit\u00e4t alkoholfrei\u201c, so Neuhaus weiter. Damit liege St\u00f6rtebeker deutlich \u00fcber dem Branchendurchschnitt. Die Brauerei baut aktuell ihr Alkoholfrei-Sortiment mit den beiden neuen Sorten \u201eHanse-Porter\u201c und \u201ePilsener-Bier 0,0%\u201c weiter aus. <\/p>\n","post_title":"St\u00f6rtebeker legt weiter zu","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"stoertebeker-legt-weiter-zu","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 15:29:51","post_modified_gmt":"2025-01-08 14:29:51","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47395","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Die St\u00f6rtebeker Braumanufaktur konnte 2024 ihren Umsatz und Absatz nach eigenen Angaben um knapp drei Prozent steigern. Konkrete Zahlen hierzu gibt die Brauerei jedoch nicht bekannt. Der Umsatz d\u00fcrfte bei 54 Millionen Euro gelegen haben, der Absatz wird inzwischen auf 430.000 Hektoliter gesch\u00e4tzt.<\/p>\n\n\n\n

Anders als viele Wettbewerber seien auch 2024 keine Preisaktionen durchgef\u00fchrt worden, hei\u00dft es. Diese strategische Vorgehensweise sichere nicht nur den Ertrag, sondern st\u00e4rke auch die Bereitschaft der Kunden, f\u00fcr hochwertige Brauspezialit\u00e4ten einen fairen Preis zu zahlen, so die Brauerei. \u201eUnser Wachstum basiert auf einer Kombination aus Wertsch\u00f6pfungs- und Volumenzuw\u00e4chsen. Dies zeigt, dass wir mit unserem Angebot den Nerv der Zeit treffen und auf die Bed\u00fcrfnisse unserer Konsumenten eingehen\u201c, erkl\u00e4rt Vertriebs-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00fcrgen Neuhaus. \u201eAuch im kommenden Jahr setzen wir auf Wachstum durch Produktinnovationen, die den Nerv des Konsumenten treffen. Wir sehen uns immer st\u00e4rker als Dienstleister, nicht nur als reiner Hersteller von Getr\u00e4nken\u201c, betont J\u00fcrgen Neuhaus. <\/p>\n\n\n\n

Besonders dynamisch habe sich 2024 das Segment der alkoholfreien Biere gezeigt. \u201eGesundheit und Wellness sind f\u00fcr viele Konsumenten zentrale Kaufkriterien. Dieser Trend zeigt sich auch bei uns: Mittlerweile ist jede f\u00fcnfte verkaufte Brauspezialit\u00e4t alkoholfrei\u201c, so Neuhaus weiter. Damit liege St\u00f6rtebeker deutlich \u00fcber dem Branchendurchschnitt. Die Brauerei baut aktuell ihr Alkoholfrei-Sortiment mit den beiden neuen Sorten \u201eHanse-Porter\u201c und \u201ePilsener-Bier 0,0%\u201c weiter aus. <\/p>\n","post_title":"St\u00f6rtebeker legt weiter zu","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"stoertebeker-legt-weiter-zu","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-08 15:29:51","post_modified_gmt":"2025-01-08 14:29:51","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/xenodochial-pare.87-106-62-79.plesk.page\/?p=47395","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_3o3","class":"jnews_block_3"};

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Januar 8, 2025

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