Die Altenburger Destillerie steht erneut vor der Insolvenz. Das teilte der zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Rolf Rombach aus Erfurt kurz vor Jahresende mit. Das Verfahren wurde am 20. Dezember vom Amtsgericht Gera angeordnet. Der Geschäftsbetrieb läuft vorerst uneingeschränkt weiter, die Lohnzahlungen für November konnten laut Rombach sichergestellt werden.
Der Fortbestand des 1948 gegründeten Thüringer Traditionsunternehmens stand bereits mehrfach auf der Kippe. Nach dem letzten Insolvenzverfahren schaffte die Destillerie vor zwei Jahren unter der Leitung neuer Inhaber und nach umfassender Sanierung den Neustart. In Schieflage war das Unternehmen zuvor bereits 1996 und 2016. Nach ersten Erkenntnissen von Rechtsanwalt Rombach sind die schwierige wirtschaftliche Lage, die steigenden Energiekosten und der anhaltende Inflationsdruck Ursachen für die neuerlichen Probleme.
Die Altenburger Destillerie beschäftigt derzeit 30 Mitarbeiter. Kerngeschäft sind die Produktion und der Vertrieb von Spirituosen und anderer Getränke. Hauptabnehmer sind große Einzelhandelsketten. Zudem exportiert das Unternehmen in verschiedene Länder, unter anderem nach Österreich, in die Niederlande und nach Spanien.











































































